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Syphon Filter: Dark Mirror

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 Spiel-Infos: Syphon Filter: Dark Mirror
Syphon Filter: Dark Mirror Boxart Name: Syphon Filter: Dark Mirror
Entwickler: SCE Bend Studio
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 30. August 2006
Genre: Action
Spieler: 1 - 8
Features:
Ad hoc, Infrastruktur, Game Sharing
Gabe Logan ist zurück! Ein Held, wie er im Buche steht, doch wie sehen seine Missionen dieses Mal aus? Konnte Gabe mit drei Titeln auf der PS one gefallen, schien es mit der Serie ab dem Auftritt auf der PlayStation 2 abwärts zu gehen. Doch weit gefehlt, denn erstaunlicherweise ist Syphon Filter: Dark Mirror für die PSP qualitativ nicht nur besser als jenes für die PS2, nein, es stellt sogar noch alle anderen bisherigen Titel der Serie in den Schatten.
 
Worum geht es?
Als Gabe Logan, Commander einer Agentur, die offiziell gar nicht existiert, müsst ihr auch dieses Mal eine Bedrohung aus der Welt schaffen. Das Projekt, um das es geht, nennt sich Dark Mirror. Anfangs werdet ihr vom Pentagon nach Alaska entsandt - eine von Terroristen besetzte Ölraffinerie soll von dem Abschaum gesäubert werden. Aus dem Einsatz entwickelt sich jedoch mehr, und so gerät der Held von einer Aufklärungsmission in eine mit Verschwörungen gespickte Story, welche sogar am Ende des Spiels, nach den Credits, eine Wendung erfährt. Syphon Filter: Dark Mirror bietet fulminante Rendersequenzen, welche nicht nur die Geschichte vorantreiben, sondern ziemlich gut ins Gesamtpaket passen. Bei Betrachtung dieser Videos könnte man beim Zusammenschnitt der Szenen meinen, man säße gerade in einem Kinofilm.
 
Gabriel Logan im Einsatz
Ob in Alaska, Peru, Finnland, Bosnien, Kaliningrad oder der Zugspitze, eure Aufträge in Syphon Filter: Dark Mirror spielen an den unterschiedlichsten Orten und sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Nicht nur, dass ihr öfters Helferlein an eurer Seite habt, welche euch tatkräftig den Rücken frei halten, ihr könnt sogar mit ihnen interagieren. Diesen lassen sich nicht nur Befehle erteilen, sondern sie sind auch essentiell für die Erfüllung des Auftrages. So müsst ihr unter anderem ein altbekanntes Teammitglied durch eine Scharr von Bösewichtern dirigieren. Interessant wird es allerdings dann, wenn ihr in einem Serverraum mit einem Techniker zusammenarbeiten müsst, der für das Missionsziel benötigte Computer allerdings nicht funktioniert. Kurzerhand hievt ihr den Mann hoch zur Decke, damit er durch ein Loch im Boden klettern und an den Sicherungen herumspielen kann. Er wird euch dann Anweisungen geben, dass zwei Server wieder angeschaltet werden müssen. Nachdem das erledigt ist, wird er attackiert, doch wie das bei einem Techniker so ist, hat er weder kämpfen gelernt, noch trägt er einen Schießkolben mit sich. Schnell müsst ihr die Feinde von unten durch die Decke erschießen, welche ihr mittels eures Thermosensor sichtbar gemacht habt.
 
Doch abseits von den netten Ideen, die die Entwickler in das Spiel gesteckt haben, soll uns die Steuerung interessieren, welche angesichts eines fehlenden Analog-Nubs auf der PSP für nachdenkliche Gesichter sorgen könnte. Doch glücklicherweise wurde das Problem effektiv gelöst, indem ihr euren Helden mit dem Analog-Nub steuert und mit den vier Frontbuttons zielt, welche letztendlich den Stick ersetzen. Dazu gesellt sich eine Auto-Aim-Funktion, die allerdings etwas ungenauer als das manuelle Pendant beim Zielen ist. Das Digi-Kreuz hilft euch beim Wechseln der Waffen, den Aufsätzen, wie Thermal-, Nachtsicht- und EDSU-Gerät, wobei letzteres interaktive Objekte erkennt, dem Niederhocken und Aufstehen des Agenten und dem Klettern auf Vorsprüngen. Mit einem Haken kann sich Gabe sogar an Leinen oder Drähte hängen, auf diesen hin und her fahren und dabei Feinde mittels schallgedämpfter Pistole lautlos ausschalten.
 Autor:
Stephan Göricke
Vorschau
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Screenshots:
Prognose:
5/5
Leserhype:
8.5