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Worms: Open Warfare

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 Spiel-Infos: Worms: Open Warfare
Worms: Open Warfare Boxart Name: Worms: Open Warfare (EUR)
Entwickler: Team17 Software
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 24. März 2006
Genre: Action
Spieler: 1 - 4
Features:
Ad hoc-Modus
Moment mal, hatte der Wurm eine Bazooka in der Hand? Geht doch gar nicht, seit wann sollten diese kleinen Kriecher denn so was können? Wer aber die Lupe auspackt und mal ganz genau hinsieht, der bemerkt schnell, dass Würmer noch viel mehr können. Mit Worms: Open Warfare erreicht die beliebte Serie endlich auch die PSP und versucht mit Charme und Spielwitz zu begeistern. Schon auf dem Amiga 500 sammelten sich Fans um den Bildschirm, um Schlachten im Miniformat auszutragen. Damals hagelte es Traumwertungen, doch ob der aktuelle Ableger auch das Potenzial zum Hit hat?
 
Die Würmer spielen verrückt
Abgedrehter könnte eine Idee für ein Kriegsszenario kaum sein. Kleine Würmer, die sich mittels allerlei Ausrüstung bekämpfen. Doch wer die alten Teile kennt, weiß dass es funktioniert. Zu Beginn müsst ihr euch für ein Team entscheiden. Dieses besteht aus fünf Würmern, welche erst einmal alle die gleichen Fähigkeiten besitzen. Dann betretet ihr das Schlachtfeld und steht euren erbitterten Feinden gegenüber. Rundenbasierend habt ihr jetzt die Möglichkeit, Wurm für Wurm Angriffe auszuführen. Dafür stehen euch viele verschiedene Kaliber zur Verfügung. Schrotflinte, Uzi oder Bazooka gehören da noch zu den eher üblichen Waffen. Des Weiteren dürft ihr auch fernöstliche Kampfkunst oder Spezialangriffe à la Dragon Ball Z anwenden, um den Gegner ins virtuelle Nirvana zu schicken. Viele dieser Aktionen stehen euch in unbegrenzter Anzahl zur Verfügung, doch sehr effektive Waffen wie zum Beispiel Luftangriffe oder Lenkraketen, habt ihr nur begrenzt in eurer Waffenkammer. Neben noch zahlreichen anderen Variationen, die dafür sorgen, dass der Gegner Energie verliert, darf natürlich das bekannte Superschaf nicht fehlen. Dieses hüpft in Richtung Gegner und kann dann auf Knopfdruck gezündet werden.
 
Im Detail sieht das Ganze so aus, dass man abwechselnd immer einen Wurm steuert und für diesen 60 Sekunden Zeit hat. Ihr könnt dann erst laufen oder springen, um euch in eine günstigere Schussposition oder in Deckung zu bringen. Reicht das allein nicht, dürft ihr euch mittels Ninjaseil oder Teleporter über das komplette Spielfeld bewegen. Vor Ablauf der restlichen Sekunden solltet ihr dann noch eine Attacke ausführen, um dem gegnerischen Wurm noch ein paar Lebenspunkte abzuziehen. Fallen diese nämlich von 100 auf Null, ist es vorbei mit dem Minisoldaten und er jagt sich mit einer letzten Sprengladung selber in die Luft. Ist euer Zug beendet, darf euer Gegenspieler einen Wurm seines Teams zum Angriff blasen lassen.
 
Damit so manches verloren geglaubte Match noch gewendet werden kann, werden immer wieder mal Sondersendungen über dem Schlachtfeld abgeworfen. Diese können Extraenergie, Teleporter oder Waffen beinhalten und euch so einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Der wahre Großmeister der Wurmkeilerei nutzt aber auch die Umgebung zu seinem Vorteil. So könnt ihr Minen auslösen, Fässer explodieren lassen oder den Gegner ins Wasser schleudern.
 Autor:
Martin Jungwirth
Testbericht
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Leserwertung:
7.6