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Twisted Metal: Head-On

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 Spiel-Infos: Twisted Metal: Head-On
Twisted Metal: Head-On Boxart Name: Twisted Metal: Head-On (EUR)
Entwickler: Incognito Studio
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 02. November 2005
Genre: Action
Spieler: 1 - 6
Features:
Ad hoc, Infrastruktur, Game Sharing
Wie schon beim großen Bruder Twisted Metal: Black auf der PS2, steht auch in diesem Spiel Action pur auf der Tagesordnung. Zu den Solomissionen gesellen sich noch diverse Mehrspieler-Modi in Twisted Metal: Head-On, wo dann die Post abgeht. Welche das sind und ob das Spiel den Kauf rechtfertigt, lest ihr auf den nächsten Seiten.

Psychopathische Story
Die Story samt den abgefahrenen Charakteren ist an und für sich nebensächlich, denn letztendlich geht es nur um kompromisslose Action und schrotten, was das Zeug hält. 17 fahrbare Untersätze stehen euch dabei in Twisted Metal: Head-On zur Verfügung, wobei einige anfangs noch gesperrt sind. Mit ihnen kämpft ihr euch durch die Arenen und erspielt dabei am Ende der Story einen ganz persönlichen Abspann. Die Boliden unterscheiden sich in Handling, Panzerung, Waffen und Geschwindigkeit. Leider muss jedes Fahrzeug dieselbe Levelreihenfolge durchfahren, sodass der Story-Mode schnell eintönig wird. Nur einmal hat man die Chance, sich zwischen zwei Maps zu entscheiden.

Insgesamt stehen vier Schwierigkeitsgrade in Twisted Metal: Head-On zur Auswahl. Bei Superleicht und Leicht fordert einzig und allein der Endgegner euer Können ab. Hat man diesen besiegt, darf man sich über eine neue Karre freuen. Zu guter Letzt sind aber nur noch die Endsequenzen interessant, welche in Comicform und deutscher Synchronisation erzählt werden. Die psychopathischen Sequenzen erinnern etwas an Goethes Werk "Faust“, vergleichbar mit der Szene des Faust und des Teufels, als diese den Pakt geschlossen haben und der Teufel Faust betrogen hat. 
 
Trister Alltag im Twisted Metal?
Nicht ganz. Zwar bietet der Story-Mode spätestens nach dem dritten Anlauf nichts Neues mehr, doch gibt es in jedem der 14 Levels (ein Level nur im Herausforderungs-Mode spielbar) ein Minispielchen zu finden. Falls ihr den Teleporter, der in jedem Areal versteckt ist, entdeckt, findet ihr euch in einer Bonus-Map wieder. Auf dieser müsst ihr dann beispielsweise an einem Wettrennen teilnehmen, Helikopter vom Himmel holen oder nach Destruction Derby-Manier Autos ins digitale Jenseits crashen. Seid ihr in einer bestimmten Zeit erfolgreich, winken neue Fahrzeuge, Maps für den Mehrspieler, Extra-Leben oder Cheats.

Unterhaltung bieten auch die Einzelspieler-Modi Ausdauer und Herausforderung, die sich aber auch nur auf das Verschrotten der Gegner beschränken. Zum Glück ist das Leveldesign schön unterschiedlich ausgefallen: So gilt es beispielsweise Städte wie L. A., Paris und Tokyo oder Länder wie Griechenland und Ägypten zu befahren. Natürlich besitzen die Maps auch alle typischen Merkmale. Paris bietet als Sehenswürdigkeit den Eifelturm, L. A. dagegen einen leicht abgeänderten "Hollywood"-Schriftzug, an dem im Spiel noch gebaut wird.

 
 Autor:
Stephan Göricke
Testbericht
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Leserwertung:
6.9