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Tiger Woods PGA Tour 06

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 Spiel-Infos: Tiger Woods PGA Tour 06
Tiger Woods PGA Tour 06 Boxart Name: Tiger Woods PGA Tour 06 (EUR)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 06. Oktober 2005
Genre: Sport
Spieler: 1 - 4
Features:
Ad hoc-Modus
Nach mehreren ruhmreichen Auftritten auf den stationären Konsolen holt EA mit Tiger Woods nun zum Schlag auf die mobilen Golffreunde aus und präsentiert des Tigers ersten PSP-Auftritt. Ob der genauso überzeugen kann  wie die PlayStation 2-Brüder? Und gelingt es auch den PlayStation Portable-Besitzern klarzumachen, dass Golf mehr als ein Volkswagen ist?
 
Schwungvoll zum Abschlag
Mit der dominanten Farbe Grün und den kleinen weißen Bällen enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten zwischen Sonys Kopffüßler-Golfspaß Everybody´s Golf und Tiger Woods PGA Tour 2006. Letzteres zielt eindeutig auf die etwas erwachsenere bzw. simulationsfreudigere Kundschaft. Denn Tiger Woods ist auf der PSP genauso wie auf der stationären Schwesterkonsole in erster Linie eins: Eine Golfsimulation, die um einen möglichst hohen Grad an Realismus bemüht ist, soweit dieser auf einer Spielkonsole möglich ist. Und das dieser gegeben war, lag zu einem großen Teil immer an der exquisiten Steuerung, die in diesem Genre stets unerreicht blieb.
 
Eins vorweg: Das ist auch in Sachen PSP so geblieben - die Steuerung mit Analog(nub)-Schwung wurde genial umgesetzt. Auch wenn einige PSP-User immer noch mit dem kleinen "Stick" hadern, technisch gesehen funktioniert das Teil sehr gut. Klar ist es Gewöhnungssache mit der Empfindlichkeit zurecht zu kommen, aber ist das geschafft, funktioniert das System, wie auf der PlayStation 2, nahezu perfekt. Lediglich auf den im gleichnamigen PS2-Game neuerdings auch verwendeten zweiten Stick muss man naturgemäß verzichten. Ansonsten ist alles da, wo man es gewohnt ist und wo es hingehört. Spin bzw. Power Boost wird über mehrfaches Antippen erreicht, mittels Druck auf die Kreis-Taste fährt die Kamera zum Loch, alles wie auf der PS2.
 
Und neben der Steuerung wurde auch das neue Putting-System via Raster übernommen. Nun bekommt ihr beim Putten nämlich nicht mehr vorgesagt, wie ihr zu schlagen habt, sondern müsst euch anhand eines bunten Rasters selbst orientieren. Dieses Raster zeigt euch anhand von sich bewegenden Punkten an, ob sich das Grün nach links oder rechts neigt, die Farbe zeigt Steigungen oder Senkungen an. Das neue System funktioniert sehr gut und vermittelt ein noch besseres Spielgefühl, da das Maß an Spielfreiheit doch größer ist.
 
Serienausstattung oder Highline?
Bleibt immer noch eine ebenfalls ungemein wichtige Frage: Was bietet das portable Tiger Woods? Eine Menge. Der Umfang ist tatsächlich beachtlich.  Am Anfang steht natürlich, EA-typisch, erstmal die Erstellung eures Alter Egos. Hierbei steht das bekannte, leicht verkleinerte, Game-Face-Programm zur Verfügung. Ist diese erste Hürde genommen, kann es auch schon losgehen. Neben einem Quickplay Modus bietet Tiger Woods PGA Tour 2006 als Herzstück den so genannten Rivalenmodus. Scheint auf den ersten Blick nicht wirklich viel, aber hinter dem Rivalenmodus verbirgt sich dann doch wesentlich mehr, nämlich eine Art Rangliste insgesamt 14 aktueller und auch einiger nicht mehr aktiven Golfprofis.
 Autor:
Christoph Steimer
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