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The 3rd Birthday

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Zusätzlich zu alledem füllt sich mit jedem Angriff die sogenannte Liberation-Leiste. Ist diese voll, kann man per Knopfdruck an Dreieck und Kreis für eine kurze Zeit in den Liberationsmodus übergehen. In diesem Modus sind eure Schüsse um einiges stärker und schneller. Als letzten Ausweg ist das eine gute Möglichkeit, doch noch dem sicheren Tod zu entkommen. Natürlich hat The 3rd Birthday auch einige Rollenspiel-Elemente wie die beiden verwandten Spiele aus der Parasite Eve-Reihe. So erhält man pro besiegtem Gegner Erfahrungspunkte und Geld. Habt ihr genügend EXP gesammelt, steigt euer Level und ihr könnt bessere Waffen ausrüsten. Mit dem gesammelten Geld lassen sich stärkere Waffen kaufen und ausrüsten. Ab und zu erhält man nach einer Overdive Attacke DNA-Elemente, die ihr im DNA-Brett mit anderen Elementen verschmelzen lassen könnt. So erhaltet ihr besondere Fähigkeiten wie eine Heilung oder eine bessere Verteidigung.

Ein Kritikpunkt sind die wenigen Gegnertypen, die man im Verlauf des Spiels trifft. In den ersten zwei Episoden gibt es ganze zwei verschiedene Feinde, die man immer und immer wieder besiegen muss. Später gesellen sich dann ein paar mehr dazu, doch insgesamt ist es doch recht enttäuschend. Die Bossgegner hingegen sind toll gestaltet und fordern einem alles ab. Wie weiter oben bereits geschrieben, kann dies jedoch frustrierend sein, wenn man sehr lange einen Boss bearbeitet hat, um dann doch mit einem Schlag besiegt zu werden. Wenn man wirklich zu schwach ist, kann man alte Missionen nochmals besuchen, um Ayas Level und Geld zu erhöhen, damit man dann bessere Waffen freischalten kann. Wer in seinen Spielen Abwechslung haben will, findet das in diesem Spiel nicht und wird nur enttäuscht. Das ganze Spiel über läuft man die Korridore ab und knallt Gegner ab. Ab und zu trifft man auf Feinde, die man nicht besiegen kann und muss vor diesen weglaufen. Doch auch das schafft nicht die nötige Abwechslung, um das Spiel jedem zu empfehlen. Die Spielzeit beträgt etwa zehn Stunden und ist somit nicht üppig ausgefallen. Dennoch hat man nicht das Gefühl, dass das Spiel zu kurz war. Im Gegenteil: Es endet genau richtig und keine Stunde zu spät.
Das schönste PSP-Spiel?
Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, dennoch ist The 3rd Birthday eines der schönsten PSP-Spiele überhaupt. Wichtige Story-Situationen werden von eindrucksvollen CG-Videos begleitet. Doch die In-Game Grafik braucht sich nicht davor zu verstecken, denn es gibt Situationen, da kann man CG und In-Game kaum voneinander unterscheiden. Da hat Square Enix wirklich mal wieder alles aus einem System herausgeholt. Auch die Sprachausgabe ist sehr gut gelungen und gehört zu den besten im Handheldbereich. Viele bekannte Stimmen sind mit an Board und vor allem Fans der Serien Supernatural und Chuck werden erfreut sein, ihre Lieblingsstimmen wieder zu hören. Einen Multiplayer- oder Onlinemodus bietet das Spiel verständlicherweise nicht, da es auch keinen braucht. Wer dennoch eher der Multiplayer-Zocker ist, wird auch hier enttäuscht sein.

FAZIT

The 3rd Birthday ist ein gut gelungenes Spiel von Square Enix, das nach langer Zeit wieder die Heldin Aya Brea beinhaltet. Auch wenn dieser Titel kaum was mit der Parasite Eve-Reihe zu tun hat, gibt es neben den Charakteren immer mal wieder Parallelen. Deshalb kann man allen Fans der PE-Reihe nur zu einem Kauf raten. Alle anderen könnten vom abwechslungsarmen und teilweise frustrierendem Gameplay abgeschreckt werden. Wer es dennoch versuchen will, kann sich auf jeden Fall auf eine gute Story und einer tollen Grafik sowie Sprachausgabe freuen. The 3rd Birthday ist zumindest neben ein paar anderen Beispielen eines der letzten größeren Titel, die für die langsam sterbende PlayStation Portable erscheinen.

Daher für Einzelspieler sehr gut.
 Autor:
Mehmet Karaca
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