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The 3rd Birthday

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 Spiel-Infos: The 3rd Birthday
3rd Birthday Boxart Name: The 3rd Birthday (EUR)
Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix
Erhältlich seit: 01. April 2011
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler:
Features:

Viele Spieler haben wohl die beiden Parasite Eve Spiele, die 1998 beziehungsweise 2000 im Westen erschienen sind, verpasst. Hier in Europa durften wir leider nur in den Genuss des zweiten Teils kommen. Auch der PlayStation Network-Release des ersten Teils ist uns verwehrt geblieben. Als Square Enix Andeutungen gemacht hat, dass ein neues Parasite Eve-Spiel in der Mache ist, wurden viele Fans natürlich sofort hellhörig. Die Enttäuschung war groß als dann The 3rd Birthday schließlich für Handys angekündigt wurde. Einige Zeit später konnte man dann aber doch noch aufatmen, als der Titel ebenfalls für die PlayStation Portable erscheinen sollte. Wer jetzt aber einen dritten Parasite Eve-Teil erwartet, wird bei diesem Spiel enttäuscht. Außer ein paar Charakteren hat The 3rd Birthday nämlich nichts mit der Serie zu tun, weshalb auch der Name aus dem Titel gestrichen wurde. Ob Fans der Serie trotzdem bedenkenlos zuschlagen können und wie gut das Spiel letztendlich geworden ist, könnt ihr in diesem Test erfahren.

Zurück in die Vergangenheit

Das Spiel spielt gegenwärtig im Jahre 2013. Die Welt ist vom sogenannten Babel infiziert, welche zudem Sprösslinge hervorbringt, die sich Twisted taufen lassen. Um die Gegenwart zu retten, hat die Organisation CTI den sogenannten Overdive erfunden, mit dem man in die Vergangenheit reisen kann. Dabei wird der Körper in der Maschine gelassen und der Geist übernimmt den Körper eines Menschen aus der Vergangenheit. Agentin Aya Brea wird beauftragt, sich in die Maschine zu setzen, um den Babel ein für alle Mal zu vernichten. Die Geschichte wird episodisch erzählt und nur Stück für Stück aufgedeckt. Besonders am Anfang weiß man kaum um was es eigentlich geht. Auch Aya scheint ein besonderes Schicksal erlitten zu haben, kann sich aber nicht mehr daran erinnern. Insgesamt ist die Story einer der stärkeren Punkte des Spiels, da sie wirklich toll inszeniert wird und mysteriös gehalten ist.
Rollenspiel, Shooter oder Action-Adventure?
Die Frage hat man sich wohl auch bei den beiden Parasite Eve-Teilen gestellt, doch bei The 3rd Birthday ist es nochmal schwieriger das Genre richtig einzustufen. Während Parasite Eve noch viele RPG-Elemente aufzuweisen hatte, ist der zweite Teil deutlich näher an Resident Evil anzusiedeln. In diesem Spiel läuft ihr in engen Korridoren und knallt abermals sogenannte Twisted ab. Dabei wird der Gegner mit dem L-Button anvisiert und per R-Button geschossen. Drei Waffen kann Aya mit in die Missionen nehmen und eine vierte erhält sie wenn sie in andere Soldaten hineinschlüpft. Das Overdiven ist dabei ein wichtiges Element im Spielsystem. Vor allem bei Bosskämpfen ist es von strategischem Vorteil sich in andere Soldaten zu versetzen, da diese sich meistens in schützenden Gefilden aufhalten, die man per Fuß nicht erreichen könnte. Eine gute Strategie ist immer wichtig, da das Spiel schon im normalen Schwierigkeitsgrad recht frustrierend sein kann. Immer mal wieder wird man von NPC-Soldaten unterstützt und kann dabei einen Gegner ins Kreuzfeuer nehmen. Die Verteidigung wird so durchbrochen und es erscheint ein Dreiecks-Symbol. Drückt ihr diesen Knopf, führt Aya einen Overdive am Feind durch und lässt diesen implodieren. Eine effektive Waffe, die sehr viel Zeit sparen lässt. Bei manchen Gegnern ist es sogar die einzige Möglichkeit sie letztendlich zu bezwingen.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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