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Tenchu: Time of the Assassins

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 Spiel-Infos: Tenchu: Time of the Assassins
Tenchu: Time of the Assassins Boxart Name: Tenchu: Time of the Assassins ()
Entwickler: FromSoftware
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 23. Juni 2006
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:

Sega bringt mit Time of the Assassins den ersten Ableger der berühmten Tenchu-Reihe auf die PSP. Für den geneigten Spieler von Ninja-Abenteuern heißt es also nun auch unterwegs möglichst unerkannt zu bleiben und im Schutze der Nacht die gestellten Aufgaben zu absolvieren. Leider gestaltet sich dies dann doch schwerer als erwartet, denn dieses Spiel verleiht dem Ausdruck „pechschwarze Nacht“ in mehrerlei Hinsicht vollkommen neue Dimensionen.
Wer die Wahl hat, hat die Qual
Zu Beginn des Spiels stehen euch vier verschiedene Figuren zur Auswahl, wobei ihr weitere im Verlauf eures Abenteuers freischalten könnt. Sehr positiv ist dabei anzumerken, dass jede dieser Figuren über ihren eigenen Storyverlauf verfügt. Im Gegensatz zu „Tenchu – Wrath of Heaven“ bedeutet dies einen echten Fortschritt, da dort die Wahl der Figur lediglich den Zeitpunkt bestimmte, in dem selbige in die Hauptgeschichte einstieg. Vom Handlungsstrang her knüpft „Time of the Assassins“ allerdings eher an die Hintergrundgeschichte von „Tenchu: Fatal Shadows“ an und bietet erstmals die Möglichkeit mit Onikage eine Figur der Gegenseite auszuwählen.

Tief in den Schatten der Nacht
Wie auch in früheren Tenchu-Episoden, so ist natürlich auch im neusten Abenteuer das Hauptaugenmerk nicht auf schnelle Action, sondern auf vorsichtiges Voranschleichen gelegt. Konkret bedeutet dies, wer durch die Level hetzt und dabei alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, hat für gewöhnlich ein kurzes Leben. Eure eigentliche Aufgabe besteht nämlich darrin unerkannt zu bleiben. Dabei solltet ihr eure Umgebung möglichst geschickt ausnutzen und jedes Versteck, das sich euch anbieten auch nutzen. Die Steuerung ist größtenteils aus den Vorgängertiteln bekannt. Die vier primären Tasten eurer PSP dienen dem Angriff, dem Springen, dem Blocken und dem Einsatz des Enterhakens. Das Steuerkreuz bewegt die Kamera und der Analogstick eure Figur. Diese theoretischen Grundlagen verinnerlicht, sollte einem spaßigen Ninja-Abenteuer also nichts mehr im Wege stehen – zumindest in der Theorie. Die Praxis sieht jedoch leider vollkommen anders aus.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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