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Tekken: Dark Resurrection

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 Spiel-Infos: Tekken: Dark Resurrection
Tekken: Dark Resurrection Boxart Name: Tekken: Dark Resurrection (EUR)
Entwickler: Namco
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 20. September 2006
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1 - 2
Features:
Ad hoc-Modus, Game Sharing, Downloads
Die Games Convention in Leipzig hielt zwar einige Leckerbissen bereit, aber ein Titel lässt besonders die PSP-Besitzer aufhorchen. Tekken: Dark Resurrection steht kurz vor dem Release! Namcos Beat ´em Up-Saga zählt auf der stationären PlayStation seit jeher zur absoluten Elite des Genres, und feierte auf der PS2 gerade mit Tekken 5 ein furioses Revival. Was spricht also gegen eine Portierung für die PSP? Ganz einfach: Die Ansprüche der Entwickler. Was ist nun neu an Tekken: Dark Resurrection? Eignet sich das Game überhaupt für die PSP und hat das auf der PSP bisher arg vernachlässigte Beat em Up-Genre endlich einen Meister gefunden?  
 
Die Auferstehung
Mit dem fünften Teil der Serie ist es Namco auf der PS2 eindrucksvoll gelungen, den leicht angekratzten Stern der Serie wieder zum Funkeln zu bringen. Dass sich die Entwickler dennoch entschlossen haben, mit Tekken: Dark Resurrection der PSP ein etwas verändertes, eigenständigeres Game zu spendieren, ist nicht nur nobel, es ist auch mutig. Selbstverständlich hat man das Rad nicht neu erfunden (warum auch, es rollt ja fantastisch), und so ist die Verwandtschaft von Tekken: Dark Resurrection zum stationären Tekken 5 allgegenwärtig. Aber dennoch unterscheidet sich das PSP-Tekken insgesamt erfreulich deutlich.
 
Aber alles von Anfang an: Hat man das Spiel gestartet, kommt erstmal Freude über die moderate Ladezeit auf und dann Staunen über das fulminante Intro. Direkt zu Beginn setzten die Jungs von Namco mal ein Zeichen, wo die Reise hingeht. Was grafisch aus der kleinsten PlayStation herausgekitzelt wird, ist wahrlich eine Augeneinweide. Bei absolut stabiler Framerate bieten die Renderszenen einen nie da gewesenen Einblick, was technisch möglich ist. Mit derart gesteigerter Neugierde begrüßt euch dann das Menü, das in recht dezent gestaltetem Rot daherkommt und sich so in Understatement übt. Zu Beginn stehen neben den alten Bekannten wie Schnellkampf, Arcadeprügelei und Zeitangriff auch der aus Tekken 5 bekannte Storymodus und das Training zur Verfügung. Zu Letzteren sei angemerkt, dass die Entwickler hier ein offenes Ohr für die Wünsche der Kunden hatten, und den in der PS2 Version leider arg beschnittenen Trainingsmodus um ein Tutorial und vor allem um die Befehlsangriffe erweitert haben. Ersteres macht es den Neueinsteigern endlich wieder einfacher, sich im Tekken-Universum zurecht zu finden, Letzteres hilft auch Profis die Fingerfertigkeit bei den Combos zu schärfen.
 Autor:
Christoph Steimer
Testbericht
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Leserwertung:
9.1