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Tales of the World: Radiant Mythology

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 Spiel-Infos: Tales of the World: Radiant Mythology
Tales of the World: Radiant Mythology Boxart Name: Tales of the World: Radiant Mythology (EUR)
Entwickler: Alfa System
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 30. August 2007
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:

Mit Tales of the World: Radiant Mythology erscheint bereits der zweite Ableger der berühmten "Tales of" RPG-Reihe aus dem Hause Namco Bandai für die PlayStation Portable. Während Tales of Eternia jedoch lediglich eine Klassikerumsetzung für Sonys Handheld darstellte, ist der aktuelle Titel eine komplette Neuentwicklung, welche speziell auf das tragbare Spielvergnügen ausgerichtet wurde.
 
Ein Held wird geboren
Schon recht früh merkt man, dass die Handlung des Spiels keine neuen Maßstäbe setzt, sondert durchschnittliche RPG-Kost bietet. Die Existenz der Welt wird wie so oft von einer bösen Macht bedroht und ihr werdet ausgesandt, das drohende Schicksal abzuwehren. Mehr oder weniger neu daran ist lediglich, dass eure Figur zu Beginn des Spiels erschaffen wird. Dies ist nicht nur in die Handlung eingebettet, sondern wurde auch spieltechnisch mit Hilfe eines Editors umgesetzt. Eure erste Aufgabe im Spiel besteht also darin, euch mit einem Baukasten ähnlichen System eine Heldenfigur zusammenzustellen. Dabei legt ihr Dinge Fest wie Geschlecht, Beruf, Gesicht oder Haarfarbe. Besonders die Wahl des Berufes ist dabei entscheidend, da sie sich direkt auf das Spielgeschehen auswirkt. Beispielsweise ist ein Krieger eher für den offensiven Kampf geeignet, während es ratsam ist mit einem Magier eine defensive Strategie anzuwenden. Stellt ihr während des Spiels fest, dass ihr den falschen Beruf gewählt habt, könnt ihr diesen jederzeit wechseln. Alle anderen Entscheidungen, die ihre im Editor trefft, lassen sich jedoch nicht mehr rückgängig machen, wenn ihr euch erst einmal im Spiel befindet.
Insgesamt ist der Editor leider sehr begrenzt. Dies trifft nicht nur auf die Anzahl der festlegbaren Merkmale zu, sondern auch auf die Auswahlmöglichkeiten innerhalb einer Merkmalskategorie. So gibt es beispielsweise nur eine handvoll Gesichter und Frisuren zur Auswahl, was die Anzahl der möglichen Kombinationen doch sehr einschränkt. Dennoch muss man sagen, dass es eine sehr nette Funktion ist, die zumindest in japanischen Rollenspielen noch viel zu selten Anwendung findet.
 
Das Abenteuer beginnt
Wenn ihr die Arbeit an eurem Helden schließlich vollendet habt, findet ihr euch kurze Zeit später auch schon in der ersten Stadt wieder. An dieser Stelle wird sich für den Ersten vielleicht schon erste Enttäuschung breit machen. Denn während ihr in anderen Genre-Vertretern im Gelände und in den Städte frei bewegen dürft, bekommt ihr in Tales of the World lediglich ein Bild der jeweiligen Stadt zu sehen. Darauf ist es euch erlaubt einen Pfeil zu steuern und euch so durch die verschiedenen Orte innerhalb der Siedlung durchzuklicken. Wenn ihr also beispielsweise ins Wirtshaus wollt, bewegt ihr nicht eure Figur durch die Straßen der Stadt, sondern markiert es in der angezeigten Gebäudeliste und findet euch dann kurze Zeit später in seinem Innern wieder.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.2