Sony PSP » Tests » T » Tales of Eternia

Tales of Eternia

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Tales of Eternia
Tales of Eternia Boxart Name: Tales of Eternia (EUR)
Entwickler: Namco Tales Studio - Team Destiny
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 09. Februar 2006
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine

Tolle Geschichten werden mobil eher selten erzählt - Tales of Eternia allerdings macht den Anfang als typisch japanisches Rollenspiel für die PlayStation Portable. Das im Jahr 2000 - ausschließlich in Japan -  erschienende RPG aus dem Hause Namco begeisterte auf der PS one damals mit einer epischen Story, sympathischen Charakteren und einem etwas anderem Kampfsystem, als man das von Final Fantasy und Konsorten gewöhnt war. Ein Jahr später, also 2001, schaffte es der Titel dann unter dem Namen Tales of Destiny II in die Vereinigten Staaten. Fünf Jahre sind seither vergangen und endlich hat man sich ein Herz gefasst. Denn Tales of Eternia hat den Flug nach Übersee überstanden und endlich kommen auch wir Europäer in dessen Genuss.

Die Charaktere
Held Reid, seine kleine Freundin Farah und Keele kennen sich schon, seit sie denken können. In den Rückblicken in der Geschichte erfahrt ihr, dass Reid schon immer ein Abenteurer war, Keele dagegen oftmals einiges hinnehmen musste und Farah ihren Platz zum Trösten eingenommen hatte. Während Reid und Farah in ihrem Dorf blieben, zog Keele von den beiden weg, um an der Universität zu studieren. Das macht ihn im Gegensatz zu den anderen auch zu einer körperlich schwächeren Figur, die dafür jedoch immer einen Rat parat hat und zudem weiß, wie es weiter geht, wenn ein anderer planlos ist. Der vierte Charakter im Bunde heißt Meredy - dank diesem Mädchen beginnt die spannende Story, die klassischer gar nicht sein könnte. Natürlich trefft ihr während des Spiels noch auf andere spielbare Charaktere, insgesamt sind es sieben an der Zahl. Wer mit den Namen nichts anfangen kann, kann seinen Schützlingen auch einen anderen verpassen.

Eternia ist dem Tode geweiht
Auch wenn die anfänglich aus zwei Personen bestehende Party das merkwürdige Mädchen Meredy nicht versteht, welches von weither gereist ist und in einer Kapsel aus dem Himmel stürzte, wird schon bald klar, wie der Hase läuft. So erfahrt ihr, dass die Welt Eternia aus drei Sphären besteht. Reid und seine Freunde leben auf Inferia, Meredy kommt von Celestia und beide Sphären sind von der Orbus Barrier getrennt. Inferia und Celestia leben jedoch in Feindschaft und haben schon seit tausenden von Jahren nicht mehr miteinander kommuniziert. Das stört unsere jungen Helden aber wenig, denn die Welten schweben in Gefahr, da sie langsam aber sicher aufeinander zusteuern. Die Kollision würde die gesamte Zerstörung Eternias zur Folge haben. Das müssen Reid, Farah und Meredy jedoch verhindern, welche anfangs aus dem Heimatdorf von Reid und Farah in die weite Welt ziehen, um das Problem zu lösen.

Seit ihr der englischen Sprache mächtig, und das solltet ihr auch wirklich sein, da Bildschirmtexte nur auf Englisch über den Screen laufen, erlebt ihr eine wundervolle Story, gepaart mit tollen Charakteren, welche sich allesamt unterscheiden und schnell ins Herz geschlossen werden. Erwähnenswert ist auch, dass die Figuren dank Synchronsprecher regelrecht zum Leben erweckt werden und auch lustige Szenen nicht ausgeschlossen sind. Mehr soll euch an dieser Stelle aber nicht zur Story verraten werden.

 Autor:
Stephan Göricke
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.2