Sony PSP » Tests » S » Syphon Filter: Dark Mirror

Syphon Filter: Dark Mirror

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Syphon Filter: Dark Mirror
Syphon Filter: Dark Mirror Boxart Name: Syphon Filter: Dark Mirror (EUR)
Entwickler: SCE Bend Studio
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 30. August 2006
Genre: Action
Spieler: 1 - 8
Features:
Ad hoc-Modus, Infrastrukturmodus, Game Sharing
Gabe Logan ist zurück! Nach drei Auftritten auf der PS one, wurde es auf der PS2 recht ruhig um ihn. Gerade mal ein Syphon Filter-Teil schaffte es auf Sonys zweite Konsole. Doch mit der PSP scheint sich das Blatt zu wenden und nun liegt mit Syphon Filter: Dark Mirror ein erster Handheld-Ableger vor - endlich wieder mit Logan in der Hauptrolle. Und eines gleich vorweg: Damit kann Sony wieder an die Erfolge vergangener Tage anschließen!
 
Tage des Terrors
Eine terroristische Einheit plant einen Anschlag auf einen Chemiekomplex. Doch schnell stellt sich heraus, dass wesentlich mehr dahinter steckt. Vielmehr plant man etwas ganz Großen und genauso Verheerendes. Zunächst tappt ihr im Dunkeln und müsst euch mit Puzzleteilchen, wie genetisch manipulierte Pflanzen, Rote Sektion und die russische Mafia herumschlagen. Dann taucht plötzlich auch noch eine alte Bekannte von Gabe auf, die ebenfalls in die komplexe Story von Syphon Filter: Dark Mirror verwickelt ist. Erst nach und nach lüftet sich der Schleier um das namengebende Projekt und zeigt auch die private und persönliche Seite unseres Helden...
 
Dass genau eben jener nicht mit Stricknadeln bewaffnet in den Anti-Terror-Krieg zieht, verbieten die ungeschriebenen Gesetze der Videospielhelden. Und so zückt ihr auch in Syphon Filter: Dark Mirror die eine oder andere Faustfeuerwaffe, diverse MGs, Granaten oder auch mal eine Panzerfaust, wenn ein böser Bube sogar nicht spuren will. Besonders hervorzuheben ist Gabe´s Scharfschützengewehr, das neben herkömmlichen Kugeln auch explosive Pfeile, Elektroschocks und Gas-Projektile verschießt. Sehr praktisch, wenn man lautlos vorgehen will und nebenbei auch rechtzeitig zum Feierabend wieder zu Hause sein will. Darüber hinaus ist es auch möglich die Ballermänner der Feinde einzupacken. Bei der Auswahl der Waffen hat man bei Sony mitgedacht - einfach auf Knopfdruck ins Inventar gewechselt und nur noch die richtige Aktionstaste gedrückt, schon pfeift den Schurken das Blei um die Ohren. Doch ein nervöser Finger am Abzug ist unter Umständen kontraproduktiv. Immer wieder ist es besser, sich in Syphon Filter: Dark Mirror von hinten heranzuschleichen, um einen Luftröhrenschnitt der etwas anderen Art anzubringen, schließlich will man sich nicht gleich die ganze Bande auf den Hals hetzen.
 
Schusswechsel mit Stil
Doch die meiste Zeit über ist ein Schusswechsel unumgänglich. Und genau da spielt Syphon Filter: Dark Mirror einen Trumpf aus, den Gabe verschanzt sich auf Kopfdruck einfach hinter der nächsten Deckung. Ihr braucht jetzt nur noch die Gegner automatisch ins Visier nehmen lassen und den Knopf betätigen. Lasst ihr los, geht er wieder in Deckung, um entweder nachzuladen oder den Kugelhagel abzuwarten. Doch trotz dieser Zielhilfe ist ein Treffer noch lange nicht garantiert, da auch die Eigenschaften der Waffe und deren Feuermodus eine große Rolle spielen. Daher ist es produktiver die Terroristen mit Stoß- als mit Dauerfeuer zu bekämpfen. Alternativ ist natürlich auch manuelles Zielen möglich und oftmals auch effektiver, wenngleich auch trickreicher.
 Autor:
Günther Schönhuber
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
9.5