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SSX On Tour

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 Spiel-Infos: SSX On Tour
SSX On Tour Boxart Name: SSX On Tour (EUR)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 03. November 2005
Genre: Sport
Spieler: 1 - 4
Features:
Ad hoc-Modus
Sicherlich erinnern wir uns alle noch an die ersten Gehversuche der SSX-Serie auf der PS2. Damals betraten die Entwickler von Electronic Arts zwar noch Neuschnee, doch war davon in den folgenden Teilen nichts mehr zu spüren. Waghalsige Sprünge, atemberaubende Tricks und bombastische Präsentation, das waren und sind die Merkmale, die SSX zur Snowboard-Referenz machen. Deshalb hat der neueste Ableger SSX On Tour allerdings auch große Fußstapfen vor sich, in die es würdig hinein zu treten gilt. Ob es den kanadischen Entwicklern gelungen ist, den aktuellsten Ableger an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen zu lassen - oder diese sogar zu übertreffen - lest ihr in den folgenden Zeilen.
 
Bretter, die die Welt bedeuten
Einfach herauf aufs Brett und herunter den Berg... aber nicht so schnell bei SSX On Tour. Dies wird bereits deutlich, sobald ihr im Menü ’Die Tour’ wählt. Hier erstellt ihr nämlich als erstes euren eigenen Charakter, gebt ihm ein Geschlecht sowie einen Namen und entscheidet euch zusätzlich noch für das Snowboard oder die Ski. Dies ist gleichzeitig auch die zweite Neuerung. Denn zum ersten mal dürft ihr die Piste nicht nur auf dem Board unsicher machen. Die Möglichkeit, auch auf die Ski zu steigen, stellt eine gelungene Abwechslung zum Snowboard-Alltag dar und bringt, verglichen mit dem Brett, ein komplett anderes Fahrgefühl mit sich.
Habt ihr euren Charakter vollends kreiert, kann die steile Karriere beginnen. Eingangs als Anfänger besteht euer Hauptziel darin, so genannte Hype-Punkte zu sammeln. Genau die ergattert ihr dann, wenn ihr die unzähligen Aufgaben löst, die das Spiel in sich birgt. Eingezeichnet sind diese auf einer spielinternen Karte des gesamten, verflochtenen Skigebiets. Neben normalen Rennen oder Trick-Wettbewerben könnt ihr auch Events anwählen, in denen ihr zum Beispiel auf der Strecke verteilte Symbole in einer vorgegebenen Zeit einsammeln oder bei halsbrecherischen Stunts insgesamt 30 Sekunden lang in der Luft verbringen müsst - Tony Hawk lässt grüßen. Habt ihr genügend Hype-Punkte eingeheimst, erhöht sich eure Platzierung in den Charts - mit dem Ziel, schließlich zum absoluten Pisten-Star aufzusteigen.
 
Doch Geld regiert die Welt
In den verschiedenen Herausforderungen verdient ihr Geld, das ihr postwendend in euren Boarder investieren könnt. Leider sind in den einzelnen Ereignissen jedoch jeweils nur Geldmengen von 500 bis 2.000 $ verteilt. So nehmt ihr zusätzlich an prestigeträchtigeren Medaillen-Events teil, in welchen ihr dann ebenfalls nötiges Kleingeld sammelt, um weiter voran zu kommen. Folglich investiert ihr im Shop weiter in schnellere Boards, höhere Attribute des Charakters, neue Crazy Tricks oder kleidet euren Recken einfach nur komplett neu ein.
 
Beim Hinabdüsen der Pisten kommt es nicht zuletzt auch auf coole Stunts an. Hierfür von Bedeutung ist die Boost-Leiste am rechten Bildschirmrand, die ihr durch erfolgreiches Vollführen von Tricks füllt. Je höher aufgeladen, desto leichter fällt es euch, Trick-Combos auszuführen, denn sobald ihr euch in der Luft befindet, müsst ihr einfach nur noch in eine bestimmte Richtung drücken, um einen Monstertrick zu zeigen, anstatt fingerakrobatisch schwierige Tastenkombinationen zu meistern.
 Autor:
Christoph Lehmann
Testbericht
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Leserwertung:
8.8