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Soul Calibur: Broken Destiny

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 Spiel-Infos: Soul Calibur: Broken Destiny
Soul Calibur: Broken Destiny Boxart Name: Soul Calibur: Broken Destiny (PAL)
Entwickler: Project Soul
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 03. September 2009
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
Ad-Hoc
Soul Calibur: Broken Destiny war einer der sogenannten „PSP Revival Titel“. Dazu zählen Titel, die dank Sonys neuer Marketingstrategie von Publishern für die PlayStation Portable entwickelt wurden, um eine Art „Relaunch“ zu starten. Das war leider notwendig, da Sony die PSP sehr vernachlässigt hatte, um die PlayStation 3 zu unterstützen. Daraus resultierte die Ankündigung der neuen PSPgo, die besseren Schutz vor Piraterie besitzt und Drittanbieter scheinbar überzeugen konnte. Soul Calibur: Broken Destiny ist ein Spin-off der Soul Calibur Serie und kann eigentlich als Port von Soul Calibur IV angesehen werden. Bandai Namco wollte Neulinge und unerfahrene Spieler mit dem Inhalt von Soul Calibur IV vertraut machen. So lautete einer der Gründe für die Veröffentlichung. Doch ein paar Unterschiede gibt es schon – vor allem der Auftritt von Kratos, dem Hauptcharakter aus der God of War-Serie von Sony….
 


Artenvielfalt
Soul Calibur: Broken Destiny bietet insgesamt 28 Charaktere, darunter sogar zwei neue Charaktere. Der erste nennt sich Dampierre und der zweite ist eben der oben erwähnte Kratos. Dafür wurden die Bonuscharaktere aus Soul Calibur IV entfernt und demnach findet ihr keine Star Wars-Figuren in Broken Destiny. Doch neben den Standardcharakteren sowie verschiedenen Kostümen für alle Kämpfer, gibt es auch die Möglichkeit eure Charaktere selbst zu erstellen. Diese Funktion wurde von Fans stark vermisst und dürfte einen der Hauptgründe für einen Kauf von Soul Calibur: Broken Destiny darstellen. Leider wurden die Änderungen bezüglich physischer Attribute und Muskelmasse nicht in das Spiel integriert, doch dafür könnt ihr Haltungen und die Größe von Ausrüstungsgegenständen verändern. So könnt ihr Kleidung individuell an den Kämpfer anpassen, damit sie besser aussehen. Leider kann man dieses Feature nicht auf die originalen Charaktere anwenden. Das klingt zwar doof, aber letztendlich ist das wohl besser so. Am Ende werden die tollen Charakterdesigns nur verunstaltet und ins Lächerliche gezogen. So geisterten bei Soul Calibur einige lustige Bilder im Internet herum, die jedoch eher dem Image der Serie schaden konnten. Zusätzlich ist es noch möglich ein spezielles Foto von den Charakteren zu schießen, die dann im Menü angezeigt werden. So könnt ihr auch hier die Haltung bestimmen sowie die Kameraperspektive frei wählen. Noch einen schönen Fotorahmen und einen netten Hintergrund auswählen und fertig ist das Werk. Insgesamt bietet euch Broken Destiny 16 frei belegbare Plätze für eigene Charakterproduktionen. In Soul Calibur IV sind es zwar 50, doch letztendlich werdet ihr kaum so viele Charaktere erstellen und von daher reichen 16 Plätze vollkommen aus.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.3