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SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo

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 Spiel-Infos: SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo
SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo Boxart Name: SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo (EUR)
Entwickler: Zipper Interactive
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 19. April 2006
Genre: Shooter - Taktik
Spieler: 1 - 16
Features:
Ad hoc- und Infrastruktur-Mode, Headset, Crosstalk
Keine andere Serie wird wohl so oft ins Laufwerk geschmissen wie die SOCOM: U. S. Navy SEALs-Reihe, wenn es darum geht, heiße Feuergefechte online auszutragen. Und so dauerte es natürlich nicht lange, bis auch PSP-Jünger den Kampf gegen den Terrorismus aufnehmen können. Wir haben uns für euch durch chilenische Gebiete geschlagen, sind in Nordafrika auf harten Widerstand gestoßen, marschierten bewaffnet in Polen ein und haben südasiatische Camps hochgenommen, und das nur, um euch alle Eindrücke zu SOCOM: U.S. Navy SEALs Fireteam Bravo zu liefern.
 
Doppelt zielt besser
Wählt ihr die Instant Action-Missionen oder die Kampagne aus, wobei es sich bei Ersterer um all die Einsätze handelt, die ihr in der Kampagne freigeschaltet habt und nun nochmals mit anderen Zielen und Schwierigkeitsstufen abschließen könnt, findet ihr euch als Zwei-Mann-Armee auf dem Schlachtfeld wieder. Unter dem Codenamen des Angriffstrupps Fireteam Bravo steuert ihr den Helden Sandman und befehligt seinem KI-Partner Lonestar. Von diesem Moment an heißt es dann in SOCOM Fireteam Bravo feindliche Schützen ausschalten oder dingfest zu machen, Missionsziele wie das Sprengen einer Brücke zu befolgen oder Dorfbewohner samt Fotoshooting zu beschatten - es dürfen also nicht nur blaue Bohnen verschossen werden. Der Schwerpunkt des Spiels liegt jedoch auf Infiltration und Sabotage, Gegnerscharen wie beim großen PS2-Bruder werden euch selten vor die Nase gesetzt.
 
Je nach Einsatz gibt es in SOCOM Fireteam Bravo Primär- und Sekundärziele, wobei Letztere nicht unbedingt absolviert werden müssen. Zudem passiert es nicht selten, dass während eures Einsatzes noch weitere Ziele hinzukommen. Das Sicherstellen von Karten, Notizen oder Videos sind das kleinste Problem in den Missionen, schwierig wird es erst dann, wenn man in einer Mine Reaktoren ausschalten muss, was nebenbei auch noch den Strom für das Licht kappt, weil man dann rein gar nichts mehr von der Umgebung sieht. An dieser Stelle sollte man auf das Nachtsichtgerät zurückgreifen und sich auf Widerstand gefasst machen. Werdet ihr in den Missionen ausgeschaltet oder stirbt euer Partner, so ist die Mission beendet und es muss ohne Checkpoint von vorn begonnen werden. Die Missionsziele sind allerdings immer klar verständlich und die Levels stets fair aufgebaut, auch wenn das ein oder andere nicht beim ersten Durchlauf so klappt, wie es klappen soll. Sollte euch einmal der Überblick fehlen, hilft euch eine Karte auf dem PDA jederzeit weiter und zeigt euch sogar an, in welchem Bereich die Ziele in etwa liegen. Insgesamt erwarten euch in SOCOM Fireteam Bravo 14 Einsätze, welche zwischendurch mit cineastischen Rendersequenzen aufwarten können.
 
Für zahlreiche Waffen ist in SOCOM Fireteam Bravo natürlich auch gesorgt. So bietet die Waffenkammer neun verschiedene Primärwaffen. Dazu gehören Sturmgewehre, wie beispielsweise die allseits beliebte M4A1, bis hin zu Maschinen- und Scharfschützengewehre. Zusätzlich zur Primärwaffe darf eine Handfeuerwaffe getragen werden, darunter die HK5 und HK7 (Heckler & Koch). Zudem gesellen sich drei weitere Ausrüstungsgegenstände in euer Waffenrepertoire. Das könnte beispielsweise ein AT-4 Raketenwerfer sein, Claymore-Minen, Hand- oder Blendgranaten, zusätzliche Munition und mehr. An den Waffen können Schalldämpfer und unterschiedliche Zielfernrohre montiert werden. Einige Waffen, wie die M4A1, können auch mit Thermozielfernrohr und Granatenwerfer bestückt werden. Alle Bleispritzen unterscheiden sich in Feuerrate, Reichweite und Präzision. Außerdem können Einstellungen bezüglich der Feuerrate vorgenommen werden, wie Einzelschuss, Salve, Dauerfeuer und Granatwerfer - abhängig wieder einmal von der Waffe.
 Autor:
Stephan Göricke
Testbericht
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Leserwertung:
9.2