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Samurai Warriors: State of War

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 Spiel-Infos: Samurai Warriors: State of War
Samurai Warriors: State of War Boxart Name: Samurai Warriors: State of War (EUR)
Entwickler: Koei
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 24. März 2006
Genre: Action
Spieler: 1 - 4
Features:
Ad hoc-Modus
Massenschlachten im alten Japan scheinen seit Dynasty Warriors ihre Fans gefunden zu haben. Auf den großen Konsolen gibt es deshalb schon reichlich Nachfolger des genannten Titels. Ein wenig Taktik, effektvolle Massenschlachten und ein wenig geschichtlichen Hintergrund sollen kauffreudige Kunden überzeugen und für Unterhaltung sorgen. Ob sich dieses Konzept aber spielerisch und optisch auch ins Taschenformat umsetzen lässt, verrät ein ausführlicher Blick in das Innenleben von Samurai Warriors: State of War.
 
Wer darf es denn sein?
Zu Beginn dürft ihr euch einen Kämpfer aussuchen, mit dem ihr als erstes in die Schlacht zieht. Im weiteren Verlauf von Samurai Warriors: State of War stockt ihr die Anzahl an Kriegern auf insgesamt 19 auf. Jeder dieser Samurai hat ein paar eigene Missionen, die ihr nacheinander durchspielt. Wer Unterschiede bei den Hauptcharakteren sucht, findet diese aber nur im Detail und bei der Optik. Zwar haben die verschiedenen Kämpfer alle eigene Angriffsmöglichkeiten, doch die Auswirkung scheint oft die selbe zu sein. Habt ihr euch also für den Anführer eurer Truppen entschieden, könnt ihr noch wählen welche Waffen ihr ins Gepäck steckt und noch Unteroffiziere aussuchen, die dann an eurer Seite kämpfen. Seid ihr auf dem Schlachtfeld angekommen, gibt es erst einmal die obligatorische Unterhaltung mit dem Feind. Wer aber nicht so viel lesen mag, der darf diesen Part auch überspringen, da euch auch keine wichtigen Informationen verloren gehen, wenn ihr alles wegdrückt. Seid ihr in der Schlacht angekommen, blickt ihr erst einmal auf eine Übersichtskarte, die euch alle Einheiten und die Umgebung zeigt. Es werden aber nur die nötigsten Objekte dargestellt, da sich diese auch eher selten auf den Kampf auswirken. Betretet ihr dann ein Feld, welches vom Gegner besetzt ist, kommt es dann zum Kampf.
 
Überzahlspiel
Hier beginnt das eigentliche Spiel, da die taktischen Varianten auf der Übersichtskarte sich eher in Grenzen halten. Ihr haltet Ausschau nach den feindlichen Einheiten, welche sich euch in ganzen Heerscharen in den Weg stellen. Anfangs haut ihr mit nur recht wenigen Angriffen auf eure Gegner ein, welche aber nicht weniger wirkungsvoll sind, da künstliche Intelligenz hier eher klein geschrieben wurde und ihr so mühelos durch ganze Armeen pflügt. Erfreulich, dass die Steuerung locker von der Hand geht und recht schnell erlernt ist. Da kann man dann auch bei der recht störrischen Kameraführung mal ein oder zwei Augen zudrücken. Oft werden die generischen Einheiten von einem oder mehreren Hauptmännern angeführt, welche ihr als vorrangiges Ziel vor Augen haben solltet. Ist selbiger nämlich erledigt, bekommt sein Gefolge es mit der Angst zu tun und ergreift die Flucht.
 Autor:
Martin Jungwirth
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-