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Ridge Racer

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 Spiel-Infos: Ridge Racer
Ridge Racer Boxart Name: Ridge Racer (EUR)
Entwickler: Namco
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 01. September 2005
Genre: Racer
Spieler: 1 - 8
Features:
Ad hoc-Modus
Wie bei jedem Start einer neuen Sony-Konsole wird auch dieses Mal ein Ridge Racer-Titel die Ladenregale in Form eines Launchtitels schmücken. Wie all die anderen Teile davor, strebt auch er die Genrekrone im Arcade-Racing-Genre an und versucht serientypisch vor allem durch grafische Details und kompromisslose Rennaction zu überzeugen. Dass die Ridge Racer-Games zum Launch optisch immer mit der Spitze mithalten konnten, dürfte bekannt sein. Doch was steckt spielerisch im ersten Ridge Racer für die PSP? In unserem Hands-On haben wir schon ausführlich über die japanische Version des Titels, über dessen Macken und Stärken und vor allem über dessen Spaßfaktor informiert. Nun, da der Europastart der PSP vor der Tür steht, wollen wir euch natürlich die spielerischen bzw. technischen Veränderungen im Hinblick auf die japanische Version nicht vorenthalten und auch endlich eine repräsentative Wertung vornehmen.
 
Mehr Gameplay?
Im Gegensatz zu manch anderen Launchtiteln wurde spielerisch rein gar nichts an Ridge Racer verändert. Downloadbarer Content oder gar neue Autos oder Strecken sowie eine Überarbeitung der Technik bleiben also aus. Unserer Meinung relativ leichtsinnig von Namco, da die großen Arcadekonkurrenten, wie WipeOut Pure, das sogar mit exklusiven Strecken für Europa aufwarten kann, und Burnout in diesen Dingen bereits deutlich weiter sind. Wie also schon im Hands-On beschreiben, spielt sich Ridge Racer wie ein "alter“ Arcadeklassiker. Neben der World Tour, dem Hauptbestandteil des Spiels, werden euch Singlesessions und ein Wireless-Modus, der es euch erlaubt gegen sieben weitere menschliche Zocker anzutreten, um auf einer vom Host bereits freigespielten Strecke euer Talent zu beweisen, angeboten. Auch hier scheint Ridge Racer einigen Konkurrenten, wie DTM Race Driver 2, welches einen Multiplayer für bis zu zwölf Spieler vorzuzeigen hat, einen Schritt hinterher zu hinken.
 
Dennoch ist der so genannte Ad-Hoc-Modus relativ spaßig und so schnell finden sich wohl auch keine zwölf Spieler oder Spielerinnen zusammen. Wie bei allen Starttitel wird es auch bei Ridge Racer keinen Online-Modus geben. Der Multiplayerspaß beschränkt sich also auf den Freundeskreis oder diverse Events. Einen Customsoundtrack, wie ihn beispielsweise DTM Race Driver 2 bieten, sucht man beim Namco-Racer ebenfalls vergebens.
 
Der Worldtour-Modus wurde daher natürlicherweise auch nicht verändert. Das Herzstück des Spiels besteht  noch immer aus drei verschiedenen Rennserien, der Basic Tour, der Pro Tour und der Ex Tour. Wie schon im Hands-On erwähnt, gibt es weder eine Story, noch einen Karrieremodus. Ridge Racer ist scheinbar frei von Innovationen und besinnt sich auf die alten Arcardewerte. So besteht das ganze Spiel eigentlich nur aus Rennen fahren, um damit die nächsten Strecken, Autos und Events freizuschalten. Ihr startet mit eurem selbst gewählten Vehikel in der Basic Tour, arbeitet euch dann von Event zu Event vor, um nach und nach eine größere Strecken- und Autoauswahl zu haben und letztendlich die zwei anderen Rennserien zu erspielen. Neben neuen Strecken und Boliden ändert sich lediglich der Schwierigkeitsgrad in den anderen Touren. Lediglich das so genannte Boost-Feature, das bei anderen Arcaderacern lange Standard ist, bietet etwas Abwechslung. Durch die für Ridge Racer wichtigen Drifts füllt ihr euren Boost wieder auf. Taktisch gutes Einsetzen des Selbigen kann also entscheidend für das Rennen sein. Allerdings kann man dieses Feature nicht wirklich als Weltrevolution feiern. Dennoch macht es vor allem Anfangs einen unglaublichen Spaß immer mehr Vehikel und andere Dinge freizuschalten.
 Autor:
Riad Oelschlägel
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.4