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Pursuit Force

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 Spiel-Infos: Pursuit Force
Pursuit Force Boxart Name: Pursuit Force (EUR)
Entwickler: BigBig Studios
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 23. November 2005
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
keine
Ihr steht auf schnelle Boliden, fette Ballermänner und Hollywood-reife Stunts? Dann könnte Pursuit Force genau das Richtige für euch sein. In der Rolle eines jungen Rekruten der Pursuit Force ist es eure Aufgabe, in 30 Missionen fünf kriminelle Gangs dingfest zu machen, die in den unterschiedlichen Gegenden für Unruhe sorgen. Wie sich der Grünschnabel bei der Pursuit Force anstellt und mit welchen Tricks er den Handlangern den Garaus macht, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.
 
Worum geht’s?
In Pursuit Force müsst ihr euch mit fünf Gangs anlegen und auf eurem Weg unzähligen Rüpeln das Mundwerk polieren. Zu den besagten fünf zählen die Söldner namens Warlords, Flüchtlinge eines Hochsicherheitsgefängnisses namens Convicts, feminine Diebe mit der Bezeichnung Vixens, Autoschmuggler, welche sich selbst Killer 66 nennen, und zu guter Letzt die mächtigste Mafia-Familie im Bundesstaat, die Capelli Family. Jede Gang wartet mit jeweils sechs unterschiedlichen Missionen darauf, dass ihr in der letzten dem Anführer der Truppe gegenüber steht. Pursuit Force ist jedoch kein einfaches Rennspiel, in dem ihr mit unterschiedlichen Automobilen durch die Pampa heizt, sondern kombiniert gekonnt Actioneinlagen mit dem vermeintlich tristen Fahralltag.

Alles Gute kommt von oben!
Pursuit Force hebt sich ein wenig von Genre-Kollegen ab, so könnt ihr nicht nur aus eurem Boliden blaue Bohnen verteilen, sondern während der Fahrt gar geradewegs auf ein feindliches Auto springen, um es zu kapern. Hier ist Konzentration angesagt, denn fährt der Bösewicht im Fahrzeug, auf dem ihr sitzt, in die Kurve, verliert ihr euer Gleichgewicht und purzelt zur Seite. Cool wie ihr seid, haltet ihr euch natürlich noch um Haaresbreite mit einer Hand an der Seite des Fahrzeuges fest und müsst nun durch entgegengesetztes Drücken der Richtungstaste wieder zurück und sicher auf den Boliden kommen. Bevor der Rowdy sich widerwillig geschlagen gibt, müssen alle Gegner, die zum Schutz des Fahrers mit schweren Waffen feuern, ausgeschaltet werden. Dabei kann man zwar immer nur einen Gegner anvisieren, jedoch zwischen den einzelnen Zielen wechseln. Sind eure Gegner einmal nicht am Nachladen, sondern versuchen euch vom Heck beziehungsweise der Motorhaube zu schießen, so könnt ihr euch zudem waghalsig hinter dem Auto verstecken, um nicht getroffen zu werden. Sind alle Gegner besiegt, springt euer Alter Ego automatisch durchs Fenster der Fahrerseite. Dass auch der Fahrer dabei schließlich außer Gefecht ins Land der Träume schwindet, versteht sich von selbst.
 
Bei zivilen und Polizeifahrzeugen sieht die Aktion ein wenig anders aus, so springt ihr erst aufs Fahrzeug und danach sofort auf die Seite des Fahrers, wobei der ehemalige Pilot flink auf die Beifahrerseite rutscht. War besagter ein Polizist, hängt er sich bei Feindkontakt hilfreich aus dem Fenster und ballert auf alles, was sich nicht ans Gesetz hält. Beim Übernehmen eines Fahrzeugs tauscht ihr eure herkömmliche Pistole meist gegen bessere Waffen aus, wie beispielsweise eine Schrotflinte oder ein Maschinengewehr. Eure Pistole stuft sich allerdings ebenfalls während des Spiels auf, so könnt ihr im späteren Verlauf zum Beispiel drei Schüsse gleichzeitig abfeuern.
 Autor:
Stephan Göricke
Testbericht
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Leserwertung:
4.2