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Prince of Persia Rival Swords

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Die zweite große Neuerung sind die Abschnitte als dunkler Prinz, bei denen ihr quasi unter Zeitdruck beeindruckende Geschicklichkeitsparcours absolvieren müsst. Sobald sich nämlich der Prinz in seine dunkle Gestalt verwandelt, verstreicht seine Lebensenergie kontinuierlich und lediglich Zeitsand füllt die Lebensenergieleiste wieder auf. Mit dem dunklen Prinzen habt ihr natürlich auch neue Fähigkeiten, da dieser eine Kette bei sich trägt, die er im Kampf, als auch in den Geschicklichkeitspassagen z.B. als Peitschenersatz einsetzt. Diese fordernden, aber unheimlich unterhaltsamen Abschnitte werden schließlich mit einem Bad im Wasser beendet, da sich der Prinz lediglich im Wasser in seine normale Form zurückverwandeln kann.
 
Ansonsten hat sich nicht viel geändert, da es der Prinz noch immer liebt an Wänden entlang zu rennen, höher gelegene Abschnitte zu erklimmen, spektakuläre Sprünge zu absolvieren, waghalsige Balanceakte zu meistern und tödlichen Fallen zu strotzen. Der Sand der Zeit kann ebenfalls wieder dazu genutzt werden, um die Zeit zurückzudrehen, damit ihr beispielsweise eine verpatzte Aktion ungeschehen machen könnt. Ihr könnt aber auch die Zeit verlangsamen, damit ihr eine realistische Chance gegen die tödlichen Fallen der Geschicklichkeitsparcours habt. Abschließend will euch das Spiel noch mit gelegentlichen Streitwagenrennen ein gewisses Maß an Abwechslung präsentieren, wobei eigentlich schon die gesunde Mischung aus Geschicklichkeitspassagen und einigen größeren Kämpfen genug Abwechslung bietet, zumal die Streitwagenrennen nicht als besonderes Highlight in Erinnerung bleiben werden.

Ein wunderschöner Alptraum
Die gute Geschichte, die gelungenen Neuerungen, das sehr einfallsreiche und kreative Leveldesign und die absolut stimmige Märchenatmosphäre sprechen allesamt für ein wunderschönes Action-Adventure, an welches man sich immer wieder gerne zurückerinnern wird. Die PSP Umsetzung hingegen vermiest einem jedoch regelmäßig den virtuellen Spieltraum und lässt Rival Swords stellenweise zu einem sprichwörtlichen Alptraum mutieren. Doch was genau zerstört den eigentlichen Diamant nun? Da hätten wir einerseits die stockende Soundwiedergabe, welche teils bei den Zwischensequenzen auftritt und viel von der tollen Atmosphäre zerstört. Doch stockende Soundwiedergabe wäre ja noch das kleinste Problem, wenn es nicht noch viel häufiger zu völligen Soundaussetzern kommen würde. So fühlt ihr euch bei vielen Dialogsequenzen in das Zeitalter des Stummfilms zurückversetzt und verpasst teils wichtige Storyinformationen, zumal sich das Spiel gern aufhängt nachdem die Zwischensequenz ohne Sound abgespielt wurde. Dies bedeutet für den Spieler ein Vielfaches an Mehrarbeit, da man gezwungen ist diverse Abschnitte öfter zu spielen und jedes Mal hofft, dass die UMD nicht erneut den Dienst verweigert.
 Autor:
Sascha Graf
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