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PaRappa the Rapper

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 Spiel-Infos: PaRappa the Rapper
PaRappa The Rapper Boxart Name: PaRappa the Rapper (EUR)
Entwickler: Sony Computer Entertainment Japan
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 11. Juli 2007
Genre: Musik & Rythmus
Spieler: 1-4
Features:
Ad-Hoc
Als PaRappa the Rapper im Jahre 1996 für die PlayStation erschien, markierte es unbewusst den Unterschied zwischen Sony und Konkurrent Nintendo: Während Nintendos Spiele erstmals Probleme hatten, die große Masse zu erreichen, gelangt dies mit dem damals sehr innovativen PaRappa the Rapper mit Leichtigkeit. Dafür verantwortlich waren nicht nur die flippige Präsentation und das extrem schnell zugängliche Gameplay des Rhythmusspiels, sondern auch die Songs des Titels, die den Unterschied zwischen Modultechnik und CD auch dem Laien aufzeigten. Mehr als zehn Jahre nach seinem Release, bringt Sony das Erfolgsspiel als Remake für die PlayStation Portable auf dem Markt.
 
Das Leben des P.
PaRappa ist ein leidenschaftlich rappender Hund in jugendlichen Jahren, der in einer Welt mit nicht minder seltsamen (und Rap liebender) Kreaturen lebt, die alle in einem herrlich schrägen 2D-Look durch die Gegend laufen, vergleichbar mit den flachen Charakteren eines Paper Marios. Doch auch ein rappender Hund hat so seine Probleme, denn PaRappa ist unsterblich in Sunny Funny verliebt, eine immer gut aufgelegten Blume und Freundin unseres Helden. Doch da gibt es auch den Nebenbuhler Joe Chin, einen stinkreichen Köter, der sich am liebsten selbst reden hört und sich für kein Statussymbol zu schade ist. Bis PaRappa seine geliebte Sunny Funny in die Arme nehmen kann, muss der Spieler nun sechs Stages überstehen. Jede Stage beginnt mit einem Story weiter erzählenden Intro und endet immer mit einem dicken Problem für PaRappa. Dabei sind die kleinen Geschichten in der Geschichte ebenso schräg, wie die auftauchenden Charaktere. Ob nun ein Kuchen mit Hilfe der Fernsehköchin (aka ein leicht cholerisches Huhn) gebacken werden muss, ein Karatetraining mit einem Zwiebelkopf ansteht oder unser Held mit der Schlange vor der öffentlichen Toilette um die Wette rappt, um schnell aufs Örtchen zu kommen – stets ist viel Humor mit im Spiel. Denn egal welchem Problem PaRappa gegenübersteht, eines haben sie alle gemeinsam: Sie werden stets mit einer Musikeinlage gelöst, was uns zum eigentlichen Gameplay des Spiels führt.

You gotta believe!
Der Aufbau einer Stage gestaltet sich stets gleich: Ein Charakter singt euch mit Inbrunst etwas vor, während auf dem oberen Bildschirmrand eine Leiste über die bekannten PlayStation Symbole läuft. Auf diese Art wisst ihr, wann ihr welche Taste drücken müsst. Hat der Vorsänger seine Arbeit beendet, ist PaRappa an der Reihe und muss den eben gesungenen Text fehlerfrei wiederholen. Unterläuft euch dabei ein Fehler, etwa wenn ihr einen Einsatz verpasst oder eine falsche Taste drückt, wirkt sich das schnell auf die Wertung aus. Am rechten Bildschirmrand wird dazu euere aktuelle Bewertung (Cool, Good, Bad und Awful) eingeblendet. Versaut ihr einen Einsatz, fängt die Bewertung, die unter eurer aktuellen Beurteilung steht, an zu blinken. Passiert euch danach erneut ein Panzer, gleich welcher Art, rutscht das Rating endgültig eine Stufe nach unten. Wenn dies passiert, muss sich PaRappa zusammenreißen und zwei gelungene Einsätze absolvieren, um wieder eine Stufe hinauf zu rutschen.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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