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OutRun 2006 Coast 2 Coast

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 Spiel-Infos: OutRun 2006 Coast 2 Coast
OutRun 2006 Coast 2 Coast Boxart Name: OutRun 2006 Coast 2 Coast (EUR)
Entwickler: Sumo Digital
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 31. März 2006
Genre: Racer
Spieler: 1 - 6
Features:
Ad hoc- und Infrastruktur-Mode, Crosstalk
Die meisten Zocker kennen den Namen OutRun noch als einer der ersten Automaten mit Lenkrad, Pedalen und je nach Version sogar mit Hydraulik in der Spielhalle ihres Vertrauens und/oder aus der C64/Atari/Amiga-Sammlung. Anderen ist eventuell schon mal die Xbox- Version unter die Augen gekommen. Nun ist der Spielehit mit dem Ferrari und der Blondine auch endlich auf Sonys Konsolen in Form von OutRun 2006 Coast 2 Coast angekommen, und zeitgleich zur PlayStation 2-Variante folgt auch der mobile Ableger.
 
20 Jahre - rostet der Ferrari da nicht?
Was also bietet OutRun 2006? Zum einen ein, in diesem Segment nahezu unvergleichliches, Retrogefühl. Denn hat man die grafisch selbstverständlich aufgemotzten Menübildschirme hinter sich gelassen, kommt beim Starten des ersten Rennens und auch davor sofort das Gefühl auf, dass sich in der langen Zeit wenig geändert hat. Erst wird die Musik fürs Rennen per digitalisierten Radiobedienteil ausgewählt, dann geht’s auf die Strecke - auf dem ersten Blick alles beim Alten. Zum Glück relativiert sich das aber ziemlich schnell, denn mit zunehmenden Fortschritt in OutRun 2006, steigt die anfänglich lahme Geschwindigkeit doch recht rapide an, und die vormals als sehr holprig erscheinende Grafik entwickelt ihre Vorzüge, doch dazu später mehr.
 
Zuerst werfen wir einen Blick auf das Spielkonzept. Wie damals geht es auch heute darum, mit dem Ferrari möglichst schnell an sein Ziel zu gelangen. Neu ist z. B., dass euch bei OutRun 2006 13 unterschiedliche Modelle der (meist) roten Flitzer aus Maranello zur Verfügung stehen. Anstatt eines Testarossa Cabrios, das es serienmäßig von Ferrari ohnehin nie gab, hat man nun die Wahl zwischen F40, 360 Modena, 328 GTO oder dem Ferrari Enzo. Außerdem habt ihr bei OuRun 2006 - Coast 2 Coast die Möglichkeit auch ganz alleine in euren Boliden über die Pisten zu rasen. Aber natürlich macht das nur halb so viel Spaß wie mit der obligatorischen Blondine auf dem Beifahrersitz. Und dieser Dame wird bei der aktuellen Version sogar noch eine besondere Rolle zuteil, denn im so genannten "Heart-Attack-Modus“ geht es darum, mit diversen Kunststücken, wie z. B. Driften, Rasen oder auch mal Wasserbälle dribbeln oder Geister rammen (!) die Beifahrerin bei Laune zu halten und so einer gehörigen Meckerei zu entgehen.
 
Natürlich bietet auch OutRun 2006 den ursprünglichen OutRun-Modus, der sich wenig verändert hat. Ihr düst mit eurem Boliden vom Start über mehrere Etappen in Richtung Ziel. Alt bewährt ist dabei die Möglichkeit die Schwierigkeit der nächsten Etappen am Ende der vorangegangenen durch unterschiedliches Abbiegen selbst zu entscheiden. Biegt ihr also rechts ab, wählt ihr die schwerere Variante, links die leichte. Bei sechs zu fahrenden Etappen ergibt sich eine große Anzahl an unterschiedlichen Kombinationen, was die Langzeitmotivation durchaus positiv beeinflusst. Neben diesem bekannten Modus bietet OutRun 2006 Coast 2 Coast aber auch noch den namengebenden Modus, der einen Großteil des Spiels ausmacht. Bei Coast 2 Coast habt ihr zwei "Handlungsoptionen“. Zum einen gibt es die Möglichkeit Rennen zu fahren, sprich einzelne Etappen gegen zehn, später 30 Gegner, die jeweils vom Flagman, so heißt der dicke Fahnenschwenker hier, eingeläutet werden. Zum anderen könnt ihr euch noch für die bereits bekannte Blondine Namens Clarissa entscheiden, für die ihr während der Etappen dann die bereits angesprochenen Kunststücke vollführen müsst. Der Streckenaufbau erinnert bei beiden an den OutRun-Modus, nur dass hier die Zwischenetappen abgetrennt sind und einzeln angewählt werden können.
 Autor:
Christoph Steimer
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