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Need for Speed Underground Rivals

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 Spiel-Infos: Need for Speed Underground Rivals
Need for Speed Underground Rivals Boxart Name: Need for Speed Underground Rivals (EUR)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 01. September 2005
Genre: Racer
Spieler: 1 - 4
Features:
Ad hoc-Modus, Musikvideos
Das Vorzeigerennspiel aus dem Hause Electronic Arts hat bisher so ziemlich jeder Plattform einen freundlichen Besuch abgestattet und deshalb darf auch ein Ableger für Sonys neuer portabler PlayStation nicht fehlen. Need for Speed Underground Rivals nennt sich dieses Werk und soll eine Art Best Of Need for Speed Underground  darstellen, jedoch mit komplett neuen Strecken. Fällt die Performance des Nachtracers aber auch auf der PSP entsprechend aus?
 
Rationalisierungen
Die Versuche in Teil 1 und 2 der Underground-Serie eine halbwegs motivierende Story zu erzählen, erspart man sich für die Hosentaschenversion des Racers und setzt stattdessen ganz auf die Rennaction. Gespart muss eben überall werden, doch wirklich tragisch ist das nicht, da die Geschichten der vorherigen Teile mehr aufgesetzt als motivierend waren. Ebenfalls gestrichen wurde bei Need for Speed Underground Rivals die frei befahrbare Stadt, die für geteilte Meinungen sorgte, wodurch man wie im Erstling sein Rennen einfach im Menü anwählt. Ganz so linear ist es dann nicht ausgefallen, da man immerhin parallel mehrere Renntypen fahren kann. Die Tuningoption wurde ebenfalls heftig eingeschränkt: So könnt ihr bei Need for Speed Underground Rivals mit deutlich weniger Teilen auch nur noch deutlich weniger an eurer Rennkiste verändern. Es fehlt der Kofferraumausbau mitsamt seinen HiFi-Komponenten oder die Möglichkeit sein HUD individuell zu gestalten. Auch ansonsten ist die Auswahl an verschiedenen Teilen wirklich mager (beispielsweise gibt es "satte“ drei verschiedene Auspuffe für eure Autos). Der Fuhrpark beläuft sich auf insgesamt 24 Wägen, die mit wachsendem Fortschritt erhältlich sind, doch ist die Auswahl bereits aus den Vorgängern bekannt.
 
Wie man etwas als "neu“ verkaufen kann
Mit dabei sind zwei neuen Modi, die sich Staffel Rallye und Nitroride nennen. Bei der Staffel Rallye fahrt ihr in der ersten Runde mit eurem ersten Wagen und in der zweiten dann mit dem anderen. Das ist an sich eine witzige Idee, wenn der Wechsel zwischen den Runden nicht so katastrophal langsam von statten gehen würde (während das bei eurem Kontrahenten komischerweise deutlich flotter geht). Die erste Runde hat in diesen Rennen somit kaum eine Bedeutung und der Sieg wird eigentlich erst in der Finalrunde ausgefochten. Der Nitroride von Need for Speed Underground Rivals ist eine High Speed Time Attack, bei der ihr gegen die ablaufende Zeit kämpft und euch in Toren jeweils eine Time Extension sowie eine frische Ladung NOS abholt. Ihr bekommt in solchen Rennen immer eine Vorgabe wie viele Tore ihr passieren müsst um zu gewinnen. Jedes Rennen wird übrigens mindestens durch Geld belohnt, doch meist erhaltet ihr auch Fahrerpunkte (die rein spielerisch keine Auswirkung haben und erst ab Silbermedaillenrennen winken), sowie neue Teile, Autos oder gar eine neue Leistungsstufe. Die sonstigen Modi sind altbekannt, wie Rundkursrennen, Street X, Drift und Drag oder auch die KO-Rennen.
 
Der Drift- und Drag-Modus bei Need for Speed Underground Rivals wurde allerdings überarbeitet. Während man beim Drift-Modus nun durch vorgezeichnete Bereiche driften muss, erwartet euch beim Drag-Modus - bei dem es im richtigen Moment zu schalten gilt, um somit für eine optimale Geschwindigkeit zu sorgen - vor allem eine wesentliche bessere Handhabung. Insgesamt muss man sagen, dass der Drag-Modus in Rivals der bis dato beste der Underground Serie ist. Über den Drift-Modus kann man sich streiten, teilweise wird er durch die vorgegebenen Zonen etwas anspruchsvoller, doch ist er immer noch relativ einfach zu bewältigen. Komischerweise findet man die Drag, Drift, Street X und den Nitroride Modus nicht im Underground Modus, sondern im Quick Play Battle-Modus.
 Autor:
Sascha Graf
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
1.0