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MotorStorm: Arctic Edge

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 Spiel-Infos: MotorStorm: Arctic Edge
MotorStorm: Arctic Edge Boxart Name: MotorStorm: Arctic Edge (PAL)
Entwickler: BigBig Studios
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 18. September 2009
Genre: Racer - Arcade
Spieler: 1-6
Features:

MotorStorm: Arctic Edge ist bereits der dritte Teil der Serie und wurde neben der PlayStation Portable auch für die PlayStation 2 veröffentlicht. Dieses Mal sind aber nicht die Evolution Studios, sondern die Bigbig Studios für die Entwicklung beauftragt worden und es stellt gleichzeitig den ersten Teil der Serie dar, der nicht auf der PlayStation 3 veröffentlicht wurde. Doch um was genau handelt es sich bei MotorStorm: Arctic Edge überhaupt genau? Erwartet den Spieler nur ein nettes Spin-off zu der Hauptserie oder kann man Arctic Edge mit den anderen Teilen auf eine Ebene setzen?

Wie gewohnt wurde das Setting des Spiels erneut verändert. Während MotorStorm ursprünglich in einer Wüstenlandschaft und das Sequel in der Nähe von Küstenlandschaften angesiedelt waren, stellt MotorStorm: Arctic Edge wie der Name schon sagt ein neues Areal als Fahruntergrund dar. Abseits von Sand und Wasser dürft ihr nun mit euren Gefährten über die Schneelandschaften von Alaska brettern. Das ist aber so ziemlich der einzige große Unterschied zu den beiden Vorgängern, denn am Spielprinzip hat sich nichts geändert. Es weist die gleichen Merkmale wie zum Beisiel den Nitro-Boost und zerstörbare Umwelt auf. Allerdings wurde die Anzahl teilnehmender Gefährte pro Rennen auf zehn beschränkt. Das macht auf einem mobilen Spiel auch Sinn, weil ansonsten der ganze Bildschirm voller Gegner wäre und man als Spieler schnell den Überblick verlieren könnte.



Die PlayStation Portable-Version besitzt übrigens einige Vorzüge im Vergleich zur PS2-Version. Dazu zählen zum Beispiel ein Foto-Modus, ein spezifischer Soundtrack und einen Online-Modus, bei dem bis zu sechs Spieler teilnehmen können. Dafür besitzt die PS2-Version einen Split-Screen, wie es auch in MotorStorm: Pacific Rift der Fall ist.

MotorStorm Light-Edition
Das Spiel besteht hauptsächlich aus 2 Game-Modi. Zum einen gibt es einen freien Modus, bei dem es sich um einen klassischen Rennmodus handelt. Ihr wählt einen Kurs aus und fahrt gegen computergesteuerte Mods. Zum anderen gibt es noch den „Time-Attack“ Modus. Das Spielprinzip dürfte von Arcade-Titeln bekannt sein. Ihr fahrt praktisch gegen die Uhr und müsst die Zeitvorgabe erfüllen, um im Rennen zu bleiben. Ab der zweiten Runde fährt dann euer eigener Geist mit, der euch zeigt, wie gut eure bisher beste Runde gefahren wurde. So erkennt man sehr schnell wo noch Potenzial für eine Verbesserung der Bestzeit vorhanden ist. Andererseits ist ein Geist heutzutage einfach Standard und sollte in jedem Racer vorhanden sein. Die Auswahl an Fahrzeugen ist mit 24 Modellen eigentlich recht überschaubar, allerdings verteilen sie sich auf acht verschiedene Klassen. Dadurch wird viel Abwechslung geboten, denn ihr könnt unter folgenden Gefährten wählen: Motorräder, Motorschlitten, ATV, Buggy, Rally Auto, Snowplugger, Big Rig und Snowcats. Wie ihr sehen könnt, sind die meisten Klassen für die kalte Landschaft vorgesehen. So wurden einfach ein paar Klassen eingefügt und andere wie der Racing Truck oder der Mud Plugger aus dem Spiel entfernt. Bei seinem Gefährt kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen, denn  dessen Aussehen lässt sich sehr verändern. Sponsorenaufkleber oder Stoßstangen zählen unter anderem zu der großen Auswahl.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.0