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MotoGP

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 Spiel-Infos: MotoGP
MotoGP Boxart Name: MotoGP (EUR)
Entwickler: Namco
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 25. Oktober 2006
Genre: Racer - Simulation
Spieler: 1-8
Features:
Ad hoc-Modus
Helden auf zwei Rädern
Die MotoGP Klasse gilt gemeinhin als die Königsklasse des Motorrad-Rennsports. Die tüchtigen Japaner von Namco Bandai bringen diese mit MotoGP nun auf die PlayStation Portable, nachdem sie schon auf der „großen“ PlayStation 2 vier Teile der Reihe veröffentlichten. Nur leider scheint man dabei alle Klischees bedienen zu wollen, die man beim Hören des Stichwortes „Handheldumsetzungen“ bildlich vor sich sieht. Dies zeigt sich schon kurz nach dem Einschalten, wenn ihr vor der Wahl eines Modus steht. Neben dem Arcade- und Saison-Modus werden weiterhin nur das obligatorische Zeitfahren und ein Mehrspielermodus angeboten. Eine etwas dürftige Auswahl. Das Hauptaugenmerk bei MotoGP liegt im forderten Saison-Modus. Zu Beginn euerer Karriere steht die Entscheidung über das Austragungsjahr, da ihr zwischen der Saison des vergangen und diesen Jahres wählen müsst. Ausgehend von euerer Wahl, werden die Daten der realen MotoGP-Saison als Hintergrundmaterial verwendet. Nach der Auswahl eines Rennteams, für das ihr zumindest eine Saison lang fahren werdet, flimmert euch auch schon der Auswahlbildschirm für das erste Rennen entgegen. Wie gehabt könnt ihr nun erst einmal im Freien Training die Strecke behutsam abfahren und euch mit dieser vertraut machen. Danach steht das Zeitfahren und damit die Entscheidung über die letztendliche Startaufstellung an, bevor es im finalen Akt, dem Rennen, gegen 19 gegnerische Fahrer auf der Rennstrecke ans Eingemachte geht. 
Das Kiesbett
MotoGP ist selbst mit der niedrigsten Einstellung des Schwierigkeitsgrades kein Zuckerschlecken. Die realistische Fahrphysik zeigt sich vor allem in den Kurven, denn wer dort seine Maschine nicht zu 100 Prozent im Griff oder etwas zu viel Speed drauf hat, landet schneller als er Fluchen kann im nächst gelegenen Kiesbett. Profis werden bei diesen Worten mit den Zungen schnalzen, während dies aber auch Raum für Kritik lässt, denn der Einstieg wird Anfänger sehr erschwert. Für manche sogar so sehr, dass sie das Spiel frustriert in die Ecke donnern werden. Ein Trainingsmodus, der die Grundlagen der Fahrphysik im Detail erläutert hätte, wäre keine schlechte Idee gewesen. Die Steuerung ist hinsichtlich der Beschränkungen der PSP gelungen. So gibt es zum Beispiel keine Vorder- und Hinterradbremse, sondern ein einziger Button, der die Bremse aktiviert. Lediglich die Sensibilität des Analogsticks erscheint etwas zu hoch. Die Mitbewerber auf der Strecke machen sich gut in ihrer Funktion als Hindernisse, mehr solltet ihr ihnen nicht zutrauen. Meistens fahren die Kontrahenten schön in einer Linie und verwickeln sich dann und wann in Unfälle, wenn dann doch mal einer aus der Reihe tanzt. Die wahre Herausforderung ist also das Beherrschen eueres Bikes.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
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