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Metal Gear Acid

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 Spiel-Infos: Metal Gear Acid
Metal Gear Acid Boxart Name: Metal Gear Acid (EUR)
Entwickler: Konami
Publisher: Konami
Erhältlich seit: 01. September 2005
Genre: Strategie
Spieler: 1 - 2
Features:
Ad hoc-Modus, Link-Feature, Booklet
Die Zahnprothese gegen das Bandana getauscht, den Spazierstock gegen die Socom ausgewechselt - vorbei sind die gemütlichen Zeiten im Seniorenwohnheim, denn auch in Metal Gar Acid ist im Jahr 2016 die Welt nicht vor Terroristen gefeit. In 10.000 Metern Höhe fliegt ein Jumbo Jet, dessen Passagiere mit dem Muskelrelaxanz Vecuroniumbromid gelähmt sind. Die Forderung der Entführer: Die unverzügliche Herausgabe von „Pythagoras“, ein Forschungsprojekt, das auf der Insel Lobito durchgeführt wird. Gleichzeitig werden die Labors eben jener Insel von unbekannten Söldnern besetzt. Doch die Regierung der Republik Moloni, auf deren Territorium sich die Insel befindet, weigert sich mit den USA zusammenzuarbeiten, so dass diese eine Spezialeinheit losschicken, um die Lage vor Ort zu klären. Als die Verbindung zu dem Team abbricht, wird die Situation kritisch. Es bleibt also kein Ausweg, als den ehemaligen Agenten aus dem Ruhestand zurückzuholen - Snake is back!
 
Metal Gear Solitaire
Eines gleich vorweg: Wer einen Ableger der Metal Gear Solid-Serie für unterwegs erwartet, liegt hier falsch, denn das Gameplay ist ein völlig anderes! Vielmehr sind Spielkarten in Metal Gear Acid ein zentrales Element - aber alles der Reihe nach.
 
Zu Beginn erfolgt eine umfangreiche Einweihung in die Geschichte durch zahlreiche Zwischensequenzen, die schon mal einen Vorgeschmack auf die mystisch angehauchte Story vermitteln. Natürlich dürfen in diesem Zusammenhang auch die zahlreichen Funkgespräche nicht fehlen. Nachdem sich Roger McCoy als euer Einsatzleiter vorgestellt hat, kann es auch schon in Form eines kleinen Tutorials losgehen. Ihr steuert Snake in Metal Gear Acid nämlich nicht direkt, sondern mit Hilfe von Spielkarten, die alle unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, wobei ihr euch mit jeder unterschiedlich weit in Form von Feldern bewegen könnt. Ist der Zug ausgeführt, könnt ihr entscheiden, ob ihr in der aktuellen Position verharren oder euch hinlegen wollt, um als nächsten Schritt beispielsweise unter einem LKW Schutz zu suchen. Abermals könnt ihr euch auch gegen eine Wand lehnen und die Gegner mittels Klopfzeichen ablenken, um euch vorbeizuschleichen. Unterstützt wird Roy übrigens von einer gewissen Alice Hazel mit hellseherischen Fähigkeiten.
 
Bevor es in den Einsatz geht, stellt ihr euch zunächst das Kartendeck zusammen, wobei eine gewisse Menge an Karten nicht unter- bzw. überschritten werden darf. Damit ihr den Überblick im Laufe des Spiels nicht verliert, schließlich gibt es insgesamt über 200 Spielkarten, könnt ihr das Deck nach unterschiedlichen Kriterien sortieren lassen. Alternativ lässt sich auch automatisch eine Sammlung aus dem Talon erstellen. Seid ihr zufrieden, geht es ab zur Übersichtskarte, wo die nächste Mission angewählt wird.
 
Kartenglück
Die Karten selbst sind wiederum in unterschiedliche Kategorien unterteilt: Dazu zählen die Typen Waffenkarte, Actionkarte, Charakterkarten und mehr. Jedes Blatt hat neben dem Typ unterschiedliche Merkmale, wie Namen, genauere Informationen, die übrigens immer wieder auf die diversen Ableger der Metal Gear-Serie verweisen, und vor allem die Kosten. Denn je nach Karte werden unterschiedliche Kosten verrechnet, was sich wiederum auf die Zugreihenfolge auswirkt. Seid ihr an der Reihe, könnt ihr eine bestimmte Anzahl an Karten, die sich mit gewissen Karten wiederum erhöhen lässt, einsetzen. Ist das Kontingent aufgebraucht, sind die Gegner am Zug. Je nachdem, wie viel eine Karte - und unter Umständen zusätzlich die daraus resultierende Aktion - kostet, seid ihr früher oder später an der Reihe, denn auch die feindlichen Soldaten führen unterschiedliche Manöver durch, die sich auf deren Kosten auswirken. Eine kleine Box neben Snake gibt darüber Auskunft, wann ihr wieder dran seid.
 Autor:
Günther Schönhuber
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.5