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Mercury

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 Spiel-Infos: Mercury
Mercury Boxart Name: Mercury (EUR)
Entwickler: Awesome Studios
Publisher: Ignition Entertainment
Erhältlich seit: 01. September 2005
Genre: Geschicklichkeit
Spieler: 1 - 2
Features:
Ad hoc-Modus
Zu jedem Handheld gehört ein vernünftiges Puzzlespiel, denn gerade dieses Genre ist für den mobilen Spaß wie geschaffen. Die Merkmale der langen Motivation und des einfachen, aber dennoch anspruchsvollen Spielprinzips wissen auch noch heute zu begeistern. Mercury ist eines dieser Geschicklichkeitsspiele für die PSP, welches sich ein ganz klein wenig am Klassiker Marble Madness orientiert.
 
Genügend Abwechslung
Bei Mercury ist es euer Ziel eine Quecksilberkugel gekonnt durch den Parcours zu dirigieren, doch das hört sich wesentlich einfacher an, als es tatsächlich ist. Zahlreiche Hindernisse und Hürden, die zum Knobeln einladen, erschweren euch den Weg ins Ziel. Prinzipiell gibt es drei Arten von Levels in Mercury: "Rennen“, "Prozent“ und "Aufgaben“. Außerdem finden sich Kombinationen der Leveltypen und pro Welt, von denen es sechs Stück gibt, gibt es eine abschließende Prüfung, die euer gesamtes Können abverlangt.
 
Bei den Rennen müsst ihr innerhalb einer bestimmten Zeit die Stage absolvieren, bei den Prozentleveln wiederum ist es wichtig, dass eure Quecksilberkugel noch groß genug ist, wenn ihr ans Ziel gelangt. Die Aufgabenabschnitte stellen euch vor die Herausforderung, knifflige Rätsel mit eurer Kugel zu lösen, bei denen ihr jede Menge verschiedener Geräte, Schaltertypen usw. nutzt. Die Variation der Levels ist wirklich sehr gut gelungen, denn euch erwarten immer neue Anforderungen,  so dass so schnell keine Langweile aufkommt. Allerdings sei hier auch zu erwähnen, dass der Titel echt ziemlich anspruchsvolle Aufgaben parat hält, die man nicht einfach so im Handumdrehen lösen kann: Mal müsst ihr mit verschiedenen Farben und Mischungen rätseln, mal geht es schlicht und einfach um die richtige Koordination eurer Kugel, die sich mitunter auch teilt. Die insgesamt 72 Levels wissen also für eine lange Zeit gut zu unterhalten.
 
Quecksilber at its best!
Die Optik kann man als gelungen bezeichnen, da die Grafik durch die wunderschön dargestellte Quecksilberkugel samt deren Animationen ein wahres Highlight ist.  Die Levels sind zwar ziemlich detailliert gestaltet, allerdings sind sie auch ziemlich klein. Ansonsten sind da noch ein paar nette Lichteffekte zu bestaunen. Bei der Steuerung gibt es ebenfalls nichts zu meckern und die Kameraperspektiven lassen wirklich ultraleicht und intuitiv wechseln. Diese Kamerawechsel werdet ihr auch oft brauchen, um die anspruchsvollen Levels immer aus dem besten Blickwinkel zu sehen. Außerdem steuert ihr ähnlich wie in Monkey Ball eure Kugel(n) nur indirekt, da ihr eigentlich das gesamte Spielbrett kippt, was über den Analogstick funktioniert, während ihr mit dem Digitalkreuz zwischen den einzelnen Kugeln hin und herwechseln könnt. Schade, dass aus dem angedachten Tilt-Sensor dann doch nichts geworden ist - nur durch das Kippen der PSP den Tropfen zu steuern hätte das Spielgefühl sicher nochmal verstärkt.
 
In Sachen Sound bietet jedes Level sein eigenes Musikstück, das die Atmosphäre ziemlich gut unterstreicht, womit das Gesamterlebnis nochmals deutlich gesteigert wird.
 Autor:
Sascha Graf
Testbericht
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Leserwertung:
8.8