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Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects

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 Spiel-Infos: Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects
Marvel Nemesis: Rise Of The Imperfects Boxart Name: Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects (EUR)
Entwickler: Nihilistic Software
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 20. Oktober 2005
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1 - 2
Features:
Ad hoc-Modus

Die Marvel-Superhelden betreten erneut die Kampfarenen. In der PSP-Variante von Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects gibt es im Gegensatz zu den großen Brüdern exklusive Features, allerdings wurden dafür auch einige gestrichen. Aus großer Kraft folgt große Verantwortung - ob sich diesen Satz die Programmierer auch zu Herzen genommen haben?

Was hat man sich nur dabei gedacht?
Die Spielverpackung von Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects wirbt mit einer einzigartigen Einzelspielerkampagne, nur leider ist diese nicht auffindbar. Denn im Gegensatz zu den Spielen, welche für die PlayStation 2, Xbox und den GameCube veröffentlicht wurden, kämpft man auf der PSP nur gegen einen einzigen Gegner pro Level. So wurde der Storymode für die Handheldvariante von Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects völlig entfernt. Abgespeckt bleibt dann eine direkte Konfrontation über, bei der es vor Beginn des Kampfes einen kurzen Storyschnipsel zu lesen gibt, der jedoch alles andere als Interesse weckt. Natürlich hat man den Modus "Kampagne“ genannt, welcher auf Konsole noch "Duell“ bezeichnet wurde. Zum Anfang stehen euch zwei Charaktere zur Auswahl. Das wären "Johnny Ohm“ und "Das Ding“. Übrigens ist "Johnny Ohm“ neben "Dr. Doom“ exklusiv auf der PSP zu finden, dafür wurden "Daredevil“ und "Die Fackel“ gestrichen.

Andere bekannte Charaktere aus dem Marvel-Universum sind in Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects natürlich ebenso enthalten. Aus insgesamt 18 Helden kann man sich seinen Favoriten aussuchen, zumindest falls man ihn freigespielt hat. Die Kämpfer teilen sich in zwei Gruppen auf: Helden und Imperfects. Zu den Helden gehören beispielsweise: Spider-Man, Venom, Wolverine, Captain America, Das Ding und Storm. Zu den Imperfects dagegen: Solara, Hazmat, Van Roekel und Brigade. Leider sehen die Wurfanimationen bei den meisten Charakteren gleich aus, Venom spinnt sein Netz und springt dabei sogar genauso wie Spider-Man.

Was gibt’s freizuspielen?
Einen neuen Aspekt bietet Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects durch die Powerup-Karten. Mit ihnen lassen sich die Werte und Fähigkeiten des ausgewählten Charakters verbessern. Von über 170 Karten habt ihr die Möglichkeit charakterspezifische oder dauerhafte Karten zu gewinnen. So sind die Fähigkeiten bei dauerhaften Karten den ganzen Kampf über aktiv. Es gibt allerdings auch welche, die erst aktiviert werden müssen und dann nur vorübergehend wirken. Nach einer gewissen Zeit, ist es dann abermals möglich sie einzusetzen. Eine Karte verdient man sich nach jedem Kampf. Habt ihr den Gegner mit Bravour besiegt, werdet ihr mit Gold ausgezeichnet, und es finden sich unter fünf verdeckten Karten zwei häufige, zwei seltene und eine rare Karte. Nur durch Gold kann man mit etwas Glück eine rare Karte ergattern. Hat man Silber gewonnen, findet man hingegen nur drei häufige und zwei seltene Karten. Bei Bronze ist dann schließlich nur noch eine seltene Karte enthalten. Natürlich darf als Belohnung immer nur eine Karte gezogen werden von den fünf.

Neben den Karten spielt man am Ende der Kampagne einen neuen Charakter frei, den man sich leider nicht aussuchen kann. Auch neue Kampfarenen und Kartenslots können in Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects freigeschaltet werden. Da man den Helden mit dem Analog Stick steuert, dienen die Richtungstasten zum Aktivieren der Karten. Anfangs hat man nur zwei Richtungstasten zur Auswahl, die zwei anderen werden später als weitere Kartenslots hinzugefügt. Die Karten hauchen Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects etwas Taktik ein, denn so könnt ihr einen ultimativen und individuellen Kämpfer erschaffen. Karten recyclen ist übrigens auch möglich. Sollten sich mehrere in eurem Besitz befinden, dann tauscht sie einfach gegen neue Karten ein.
 Autor:
Stephan Göricke
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