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Lumines

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 Spiel-Infos: Lumines
Lumines Boxart Name: Lumines (EUR)
Entwickler: Q Entertainment
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 01. September 2005
Genre: Geschicklichkeit
Spieler: 1 - 2
Features:
Ad hoc-Modus
Als Nintendo 1989 Tetris für den Game Boy adaptierte, schuf man ein simples und fulminantes Spielerlebnis für unterwegs, nicht zuletzt auch wegen des grandiosen Zwei-Spieler-Modus. Rund 15 Jahre und Millionen von Tetris-Klonen später, greift Tetsuya Mizuguchi, der früher bei Sega tätig war,  ein ähnliches Prinzip in Form von Lumines auf, allerdings spielt schon wie in Rez für die PS2 Musik eine gewisse Rolle.
 
Einfach, aber doch so fordernd
Die Grundidee von Lumines ist einfach und entsprechend schnell erklärt: Von oben fallen Quadrate, die sich rotieren lassen, auf eine rechteckige Spielfläche herab, die derart angeordnet werden sollen, dass sich möglichst große, gleichfarbige Areale bilden. Diese Quadrate bestehen selbst wieder aus vier kleineren, die je zwei unterschiedliche Farben haben können. Doch diese Blöcke werden nicht unmittelbar nach dem Bilden gelöscht, sondern zunächst in einer der beiden Farben quasi demaskiert, bis die Zeitlinie, die sich von links nach rechts bewegt, sie abbaut. Dadurch ergeben sich interessante Möglichkeiten, denn ihr könnt so Combos auslösen, indem ihr an einem anderen Ort weitere Blöcke bildet oder aber die demaskierten noch vergrößert. In beiden Fällen wirkt sich das in Form eines entsprechenden Bonus auf euer Punktekonto aus. Daher empfiehlt es sich zu warten, bis die Zeitlinie gerade den Bereich passiert hat, den man abbauen will, um genug Zeit für Combos zu haben. Leider gibt es da einen Nachteil, der mitunter sehr ärgerlich ist: Es kann nämlich vorkommen, dass nur ein Teil des Blockes verschwindet, wenn ihr diesen in dem Moment, wo die Zeitlinie vorbei zieht, bildet.
 
Ab und zu tauchen Quadrate auf, die einen ganz speziellen Stein aufweisen. Bildet ihr mit diesem einen Block, löst ihr eine Kettenreaktion aus, bei der alle in Kontakt stehenden gleichfarbigen Quadrate mit ins Datennirwana geschickt werden - sehr praktisch! Vor allem aber könnt ihr im letzten Moment, bevor sich die Steine bis zur Decke gestapelt haben, den Spieß noch umdrehen. Oder aber man geht gewieft vor und positioniert sie taktisch klug, um dann im richtigen Moment eine Lawine auszulösen.
 
DJ on the Block
Lumines bietet noch eine weitere Besonderheit: Denn während ihr die Quadrate bewegt bzw. Blöcke bildet, ändert sich auch entsprechend der Sound bzw. die Musikuntermalung. Einen unmittelbaren Einfluss auf das Gameplay selbst hat dieses Feature allerdings keinen. Habt ihr den Herausforderungsmodus gewählt, wechseln in regelmäßigen Abständen außerdem die Skins bzw. das Design sowie die Hintergrundmusik. Mit zunehmendem Fortschritt schaltet ihr weitere Skins und damit auch Musikstücke frei.
 
Habt ihr aber genug von dieser Spielvariante, dürft ihr euch im Einzelskin-Modus für ein Design entscheiden, das sich dann während des Spielens auch nicht mehr ändert. Alternativ wählt ihr die Zeit-Attacke, bei der zwischen einer und zehn Minuten soviel Blöcke als möglich gebildet werden sollen und Punkte keine Rolle spielen. Darüber hinaus hat Lumines aber noch weitere Modi zu bieten, wie zum Beispiel den Puzzle-Modus. Wie der Namen schon suggerieren mag, geht es darum, gewisse Figuren wie Buchstaben, Tiere oder geometrische Formen zu bilden. Allerdings sitzt euch dabei einerseits ein Zeitlimit im Nacken und andererseits muss die Umrandung aus der jeweils anderen Farbe bestehen.
 Autor:
Günther Schönhuber
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.7