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Lord of Arcana

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 Spiel-Infos: Lord of Arcana
Lord of Arcana Boxart Name: Lord of Arcana (EUR)
Entwickler: Access Games
Publisher: Square Enix
Erhältlich seit: 04. Februar 2011
Genre: Action
Spieler: 1-4
Features:
Ad-hoc-Wireless-Multiplayer
Mit Lord of Arcana möchte Square Enix die Spieler von der beliebten Monster Hunter-Reihe weglocken und ihnen eine echte Alternative anbieten. Dabei findet ihr euch in einer kleinen Hafenstadt wieder in der es nicht viel mehr zu tun gibt als für die Gilde zu arbeiten. Es kommt wie es kommen muss und ihr arbeitet Quest für Quest durch, werdet jedes Mal in eine andere Gegend geschickt, um die Gegner zu vernichten, Items zu finden und triumphierend wiederzukehren. Wie das alles im Detail aussieht und vor allem, ob es sich lohnt die Welt Arcana zu besuchen, lest ihr im Folgenden.
Aller Anfang ist leicht
Zuerst wählt ihr euren Charakter aus. Dabei gibt es die Stellschrauben Geschlecht, Gesicht, Haare, Stimme und natürlich Haar- und Hautfarbe. Interessanterweise müsst ihr euch bei einem weiblichen Charakter mit Tattoos anfreunden. Danach wählt ihr eine von sechs Waffenarten, die ihr benutzen wollt. Diese Entscheidung, die sich im Nachhinein jederzeit ändern lässt, ist extrem wichtig, weil sie euren Kampfstil beeinflusst: Mit einem Einhänderschwert attackiert ihr schneller und könnt ein Schild tragen, seid aber nicht so kraftvoll wie etwa bei einer Stangenwaffe. Nach der Waffenwahl folgt das Intro in Form eines CGI-Videos, von denen es in Lord of Arcana einige zu sehen gibt.

Die Entwickler wussten genau, dass es für einen Frischling, der erst noch zu einem wahren Helden aufsteigen möchte, entweder bitterlich schwer wird oder unglaublich mühsam, weil man zuerst nur Chancen gegen schwache Gegner hat. Deshalb dürft ihr gleich nach eurer Charaktererstellung im Tutorial-Modus mit Level 45 die Gegner schnetzeln. Das macht die Sache leichter und interessanter zugleich, weil ihr über die gesamte Bandbreite an Attacken verfügt. Ihr findet euch in einer Höhle wieder, die es zu erkunden gilt. Die Karte am oberen, rechten Bildschirmrand vereinfacht die Orientierung ungemein, so dass ein Verlaufen kaum möglich ist. Typisch für ein japanisches Rollenspiel ist, dass ihr die Gegner in diesem Erkundungsmodus sehen könnt und sobald ihr sie berührt (sie machen Jagd auf euch sobald sie euch bemerken), wechselt das Spiel in den Kampfmodus.

In den Kämpfen könnt ihr mit der L-Taste einen Gegner anvisieren, so dass ihr ihn nie aus den Augen verliert. Mit R lauft ihr schneller und ansonsten gibt es die üblichen Manöver: Items benutzen, Attackieren, Spezialattacke und Zauber. Wichtig ist allerdings auch das Ausweichen und Blocken, denn die Gegner haben es teilweise in sich. Das trifft besonders auf die Endgegner, die ihr oftmals nur besiegen könnt, wenn ihr zum Ende des Kampfes ein Quick-Time-Event besteht, also eine Tastenkombination schnell genug drückt, zu. Für das Design der Gegner zeichnen sich übrigens einige namhafte Designer wie Todd McFarlane oder Yoshitaka Amano verantwortlich.
 Autor:
Marc Ziesemann
Testbericht
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Screenshots:
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