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Killzone: Liberation

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 Spiel-Infos: Killzone: Liberation
Killzone: Liberation Boxart Name: Killzone: Liberation (EU)
Entwickler: Guerrilla Games
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 08. November 2006
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
Ad-Hoc Modus, Online-Modus, Game-Sharing
Die Playstation Portable ist in Eurpoa nun mittlerweile über zwei Jahre auf dem Markt, und das anfänglich eher Bescheidene Line-Up hat mittlerweile doch recht ordentliche Ausmaße angenommen. Mittlerweile ist nahezu jedes Genre mehr oder weniger ausreichend bedient. Doch eine (nach wie vor) stark nachgefragte Sparte blieb bisher eher unterversorgt: Das
(Ego-)Shootergenre. Wie Coded Arms gezeigt hat, erweist sich dieses durch die hardwarebedingten Voraussetzungen sehr schwer umsetzbar. Nur ein Analogstick erschwert die Steuerung enorm, und so blieben den PSP Besitzern bisher viele Portierungen vorenthalten. Ein Genre-Bestseller auf der Playstation2 war und ist Killzone von Guerilla. Und eben dieses Entwicklerteam versuchte sich nun an der Kreierung eines mindestens ebenbürtigem PSP-Ableger: Killzone: Liberation. Was der Titel bietet, und was ihn vom PS2 Bruder unterscheidet lest ihr in unserem Test.
 
Liberale Auslegung eines bekannten Spielkonzepts
Die Doppeldeutigkeit des Titels (Liberation = Befreiung) wird dem Spieler schnell deutlich. Zum einen ist da natürlich der Handlungsstrang, der direkt nach den Geschehnissen von Killzone ansetzt. Die Helghast wurden zwar vorerst zurückgedrängt, aber Vecta ist immernoch bedroht. Vor allem im Süden erobern die Helghast unter der Führung Generals Metracs Stück um Stück ISA-kontrollierte Gebiete. Klar dass die ISA, allen voran der bekannte Captain Jan Templar, dies so nicht hinnehmen können, und weiter um die endgültige Befreiung (da ist der Titel wieder) Vectas kämpfen. Der andere, fast noch bedeutungsvollere, Zusammenhang des Wortes Liberation wird einem sofort nach Spielstart klar. Das Game hat sich von der Ego-Shooter-Sicht und -Spielanlage befreit, und schlägt in diesen Bereichen völlig neue Wege ein.
Dargestellt wird der Spielverlauf nun aus einer Third-Person Verfolger-Perspektive. D.h. ihr seht von schräg hinten auf die Handlung hinab. Die neue Optik hat zudem noch den Vorteil, dass sich diese Verfolger-Perspektive der jeweiligen Situation anpasst; also rein- oder rauszoomt, je nachdem wieviele Gegner sich in welcher Entfernung befinden.
 Autor:
Christoph Steimer
Testbericht
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Leserwertung:
8.1