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Harry Potter und der Feuerkelch

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 Spiel-Infos: Harry Potter und der Feuerkelch
Harry Potter und der Feuerkelch Boxart Name: Harry Potter und der Feuerkelch (EUR)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 17. November 2005
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1 - 3
Features:
Ad hoc-Modus, Game Sharing
Wenn Worte wie Accio, Wingardium Leviose oder Orchideus aus den Speakern eurer PSP schallen, dann heißt das, dass Harry Potter seinen Zauberstab nun auch auf Sonys kleinster Konsole schwingt. Auf anderen Systemen flimmert Harry Potter und der Feuerkelch bereits seit ein paar Wochen über den Screen. Ob das nahezu unveränderte Abenteuer euch auch auf der PSP verzaubern kann, lest ihr in unserem magischen Test.
 
Was zum Kuckuck ist eigentlich ein Feuerkelch?
Jedes Jahr wird ein kleines Turnier für ein Trio "aufstrebender" Zauberlehrlinge veranstaltet, eine Art Zauber-Olympiade. Teilnehmen dürfen allerdings nur solche, deren Namen vom Feuerkelch ausgespuckt werden - und pro Magierschule außerdem nur einer. Weiterer Haken: Die drei Teilnehmer müssen volljährig sein. Betrug bei der Anmeldung und der Auslosung ist ausgeschlossen und somit auch eine Teilnahme des pubertierenden Brillenträgers mit dem Blitz auf der Stirn. Doch wie kam der Name von Harry dennoch in den Feuerkelch? Kann sich der Jungspund überhaupt gegen Drachen und Seewesen behaupten? Wer steckt hinter all dem? All diese Fragen werden im Spielverlauf von Harry Potter und der Feuerkelch beantwortet und ihr trefft auch auf Harrys Erzfeind Lord Voldemort sowie dessen Anhänger, die Todesser.
 
Über elf mehrfach unterteilte Level, welche sich chronologisch an den Film halten, dürft ihr euch freuen. So beginnt ihr in Harry Potter und der Feuerkelch mit der Flucht vor den Todessern bei der Quidditch-Weltmeisterschaft, irrt folglich durch den verbotenen Wald, erledigt dann die drei Aufgaben des trimagischen Turniers und knöpfgt euch schließlich den wieder auferstandenen Lord Voldemort persönlich vor. Das Leveldesign ist komplett linear und bietet leider fast keine Möglichkeiten zur freien Handlung. Damit ihr in das nächste Level kommt, müsst ihr für die verschiedenen Areale stets eine gewisse Anzahl von trimagischen Schilden sammeln, von denen größtenteils mehrere in einem Abschnitt versteckt sind. Es ist aber unmöglich, alle in einem Durchlauf zu sammeln und ihr seit somit praktisch gezwungen, die verschiedenen Level mehrmals zu spielen.
In Harry Potter und der Feuerkelch schwingt ihr überwiegend euren Zauberstab im Kampf gegen Salamander oder Dornenwesen, die sich euch schnappend in den Weg stellen. Habt ihr diese genügend mit dem "Standard"-Zauber bearbeitet, setzt ihr sozusagen zum "Finishing Move" an und verwandelt eure Gegner in ein buntes Feuerwerk, in ein Huhn oder lässt sie unerwartet einen Kürbis auf dem Kopf tragen. Zwischen diesen "Finishing Moves" könnt ihr aber nicht wählen, sie werden zufällig generiert. Ihr hämmert lediglich mit dem Angriffsbutton auf die Gegner ein und bedient euch dabei der  aus Harry Potter wohl bekannten Zaubersprüche wie Wingardium Leviosa zum Anheben von Dingen oder Accio.
 
Auch neue Sprüche wie beispielsweise Orchideus (macht Gegner zu Blumen), Magicus Extremos (verleiht allen Spielern bei gefüllter Magieleiste für kurze Zeit zusätzliche Kräfte) oder Aqua Eructo (euer Zauberstab speit Wasser, gut zum Feuerlöschen) werden in Harry Potter und der Feuerkelch eingesetzt.
 Autor:
Christoph Lehmann
Testbericht
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