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GTA: Liberty City Stories

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 Spiel-Infos: GTA: Liberty City Stories
Grand Theft Auto: Liberty City Stories Boxart Name: GTA: Liberty City Stories (EUR)
Entwickler: Take 2 Interactive
Publisher: Take 2 Interactive
Erhältlich seit: 02. Dezember 2005
Genre: Action
Spieler: 1 - 6
Features:
Ad hoc-Modus, Custom Soundtrack, Stadtplan
Mit einiger Verspätung ist es nun soweit: Seit Anfang Dezember können auch PSP-Besitzer endlich ihre kriminellen Energien ausleben - GTA: Liberty City Stories ist da! Über kein Spiel wurde soviel spekuliert und ein so großer Hype aufgebaut wie um Rockstars Legende. Ist das umfangreiche Gameplay und die enorme Spielfreiheit wirklich auf eine UMD-Scheibe zu pressen oder erwartet uns eine abgespeckte Kleinganoven-Posse? Ist GTA: Liberty City Stories also der erwartete und angekündigte Spielehit und Kaufgrund Nummer 1 für die PlayStation Portable oder doch nur ein Rohrkrepierer?
 
I love you Toni Cipriani
Eines gleich vorweg - GTA: Liberty City Stories ist KEIN Blender! Keine Vogelperspektive, kein linearer Handlungsstrang, alles ist so, wie man es von den PS2-Versionen kennt. Ein vollwertiges Grand Theft Auto! So, da nun die ersten Schweißperlen getrocknet sein dürften, kommen wir zu den Einzelheiten. Das erste PlayStation Portable-GTA spielt komplett in Liberty City, dem Schauplatz des ersten Teils in 3D der Serie. Und eben diese 3D-Perspektive bietet auch LCS. Allen Gerüchten zum Trotz beweist Rockstar, was in Sonys kleinem Schwarzen steckt und liefert eine einwandfreie Leistung ab. Die portable Version muss sich vor den stationären Brüdern nicht verstecken. Und das gilt auch und besonders für die Story. Besser gesagt die Stories, denn auch bei GTA: Liberty City Stories gibt es wieder weit mehr als nur einen Handlungsstrang und jede Menge Möglichkeiten sich außerhalb der fesselnden Rahmenhandlung in der Stadt die Zeit zu vertreiben.
 
Aber erstmal zu eben dieser Rahmenhandlung. Ihr spielt in Liberty City im Jahr 1998 den (eher einfältigen) Nachwuchs-Mafioso Toni Cipriani. Eingefleischten Fans wird der Name bekannt vorkommen und das zu recht, denn er fungiert im später spielenden, stationären Bruder als Auftraggeber. Nachdem ihr einige Zeit untertauchen musstet, kehrt ihr nun in die Stadt zurück und versucht wieder Fuß im Gangsteralltag zu fassen. Dazu wendet ihr euch als Mafioso natürlich erstmal an den ortsansässigen Paten. In unserem Fall Salvatore Leone und dessen "Familie“. Aber wer Grand Theft Auto kennt, der weiß, dass es immer mehrere Auftraggeber, also mehrere Handlungsstränge gibt. Und so müsst ihr euch auf eurem Weg an die kriminelle Spitze unter anderem auch mit eurer, mit äußerst eigenwilligen Muttergefühlen ausgestatteten, Mama auseinandersetzten. Ebenso mit der durchtriebenen Frau eures Dons oder auch mit einem perversen Nachtclubbesitzer. Alles wie im echten Leben, würden böse Zungen sagen.
 
In GTA: Liberty City Stories beginnt ihr euer Abenteuer auf der Insel Portland in einem Versteck, von dem aus ihr alle wichtigen Kontaktpersonen recht zügig erreichen könnt. Um eure mannigfaltigen Aufgaben zu bewältigen und eben diese Kontaktpersonen zu erreichen, stehen euch auch bei LCS wieder jede Menge fahrbarer Untersätze zur Verfügung, die nur darauf warten von euch geklaut zu werden - natürlich ist auch bei der PSP-Version der Name Programm, und Fahrzeuge werden nicht gekauft, sondern via schwungvollem Aufreißen der Fahrertür und energischem Entfernen des Insassen einfach okkupiert. Das gilt zumindest für alle Fahrzeuge, die auch eine Tür besitzen. Denn auch bei GTA: Liberty City Stories halten die Zweiräder Einzug, und so darf man nun ebenfalls mit Sport- und Crossmaschinen genauso wie mit Rollern durch die Stadt knattern - ein Novum, dass es bei GTA III noch nicht gab und ein zusätzlicher Spaß- und Spielschub, der nicht zu unterschätzen ist.
 Autor:
Christoph Steimer
Testbericht
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Leserwertung:
7.7