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God of War: Ghost of Sparta

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Eine weitere Odyssee...
Auf seinen Reisen trifft er natürlich auf so allerlei Kreaturen, die sich ihm in den Weg stellen, bekannt aus alten Mythen und Legenden: Neben den altbekannten und bewährten Minotauren und Medusen trifft der Antiheld allerdings auf neue Sagengestalten und Gegnertypen und darf sich nun unter anderem mit Spinnen oder dem König von Phrygien - Midas - höchstpersönlich herumschlagen. In gewohnter Manier metzelt sich der Kriegsgott durch seine Gegenspieler mit Hilfe von Athenes Klingen. In brutalster Weise entledigt er sich so seiner Gegenspieler, doch bei größeren, besonderen Gegnern lässt sich Kratos etwas Besonderes einfallen. Hat er lange genug auf sie eingedroschen, damit sie geschwächt genug sind, erscheint über deren Haupt ein Kreissymbol. Drückt man diese Taste nun, wenn sich Kratos in nächster Nähe befindet, startet ein Quick-Time-Event. Hat man dann alle Knöpfe im richtigen Moment gedrückt, erledigt man sein Opfer auf grausame Weise. Die gigantischen Bosskämpfe, wenngleich es leider in diesem Teil recht wenige davon gibt, sind allesamt atemberaubend inszeniert.
Bei seiner Durchstreifung Griechenlands eignet sich der Göttermörder Kratos auch die ein oder andere magische Fähigkeit an. Bereits sehr früh im Spiel erhält man beispielsweise durch Theras Fluch auch die Möglichkeit spezielle Feuerangriffe mit seiner Standardwaffe auszuführen. Gerade im Kampf gegen gepanzerte, metallene Gegner sind diese ebenso unumgänglich, wie zum Öffnen bestimmter Türen. Allerdings ist der Einsatz dieser Fähigkeit nur begrenzt möglich, wie auch eine schmale Leiste, direkt unter dem Manabalken aufzeigt. Ist diese leer, füllt sie sich allerdings - im Gegensatz zu Lebens- und Manaleiste - ganz von alleine wieder mit der Zeit auf. Zudem wird man auch überall auf seiner Reise auf spezielle Kisten stoßen, in  denen besondere Objekte enthalten sind. Während man in manchen von ihnen nur normale rote Orbs findet, die man ebenso als Belohnung für das Töten von Gegnern erhält und dazu benötigt bestimmte Zauber oder Waffen aufzuleveln und damit zu stärken, ist es allerdings auch möglich weitaus wertvollere Gegenstände zu ergattern. So sorgt das Opfer von fünf gefundenen Gorgonenaugen für eine erweiterte Lebensleiste und von fünf Phönixfedern einen verlängerten Manabalken. Für fünf gesammelte Minotaurenhörner wächst Kratos' Feuerleiste und es ist ihm möglich, Theras Fluch länger auszuführen.

Göttlicher Schmaus für Augen und Ohren
Wenn sie dies sehen könnte, dann würde wahrscheinlich selbst Aphrodite, die Göttin der Liebe und der Schönheit, vor Neid erblassen. Derzeit gibt es wohl auf dem PSP-Markt nichts, dass die optische Pracht von Ghost of Sparta in den Schatten stellen könnte. Die Level wirken wunderschön durchstrukturiert und ihre Architektur bringt den Spieler zum Staunen und wirken zugleich allesamt verschieden und abwechslungsreich. Sämtliche Effekte, ob man jetzt zum Beispiel loderndes Feuer oder wabbernde Rauchschwaden nimmt, sind grandios eingesetzt und wirken realistisch.
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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Leserwertung:
9.7