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Frantix

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 Spiel-Infos: Frantix
Frantix Boxart Name: Frantix (EUR)
Entwickler: Killer Game
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 08. Dezember 2005
Genre: Geschicklichkeit
Spieler: 1
Features:
Bonusfilm
Sah man Lumines noch als kurzweiligen Spaß für zwischendurch, der mit unglaublichem Suchtpotenzial beim Spieler punkten konnte, so ist das bei der hauseigenen Konkurrenz in Gestalt von Frantix leider nicht der Fall. Und das obwohl sich gerade Spiele wie Frantix in dem Genre befinden, welches nahezu dazu prädestiniert ist, unterwegs für Spaß zu sorgen. Was der Titel falsch gemacht hat, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Story, anywhere?
Frantix ist ein klassisches Denkspiel ohne überflüssige Textboxen oder Storyschnipsel. Die Aufgabe besteht hierbei darin, in der Haut eures polygonalen Protagonisten über 180 Levels zu meistern und das mit möglichst geringem Zeitaufwand. Um ein Level abzuschließen, müsst ihr Edelsteine einsammeln, Schalter betätigen, Bomben aktivieren, Kisten verschieben, durch Türen rennen und euren virtuellen Bildschirmhelden durch Teleporter jagen. Auf eurem Weg bekommt ihr es dann noch mit verschiedenen Feinden aus der Fauna zu tun wie beispielsweise dem "Schlauen Fuchs“, welcher euch das Vorankommen in den Arealen schwierig macht.

So sind die Levels aufgebaut
Ihr bewegt euch wie auf einem unsichtbaren Schachbrett, pixelgenaues Bewegen ist ergo unmöglich. Verschiedene Untergründe erleichtern beziehungsweise erschweren euch das Fortbewegen durch die digitale Knobelwelt. So gibt es neben dem normalen Boden auch Treibsand, welcher euch sofort verschlingt, so wie ihr aufhört zu rennen, oder Wasser, bei dem ihr bei Berührung sofort das Licht am Ende des Tunnels erblickt, da ihr Nichtschwimmer seid. Bei den schon angesprochenen Türen gibt es ebenso Unterschiede. Einige lassen sich nur von einer bestimmten Seite öffnen, für andere braucht man Edelsteine, wobei deren Farbe eine Rolle spielt.
 
Das klingt zwar recht interessant, ist aber leider in der Umsetzung ein wenig verkorkst worden. Die Level in Frantix sind meist so groß und mit Gewächs überwuchert, dass man anfangs verwirrt durch die Gegend rennt, sich das Rätsel anguckt und erst beim zweiten Versuch dann probiert, den goldenen Edelstein für ein erfolgreich gelöstes Level zu ergattern - Zeit spielt hier nämlich die einzig entscheidende Rolle. Bei Denkaufgaben ist es normalerweise doch viel angenehmer, wenn man binnen weniger Sekunden weiß, was man an den verschiedenen Stellen machen muss. Dies ist bei Frantix leider nicht der Fall.
 
Zudem sieht man oft nicht, was ein bestimmter Schalter für Auswirkungen hat, da man diese erst an verborgenen Orten durch einen Teleport mitbekommt. Das dritte große Manko sind dann die Feinde an sich, da man deren Bewegungen erst einmal beobachten und sich darauf einstimmen muss, denn bei Berührung heißt es Neustart des Levels. Das Problem ist hierbei, dass man sich das Level zum Start zwar in einem eingeschränkten Sichtfeld ansehen kann und die Zeit erst abzulaufen beginnt, wenn man die erste Bewegung ausführt, allerdings gilt das auch für die Bewegungen der Gegner, was vorzeitiges Interpretieren ihrer Laufrichtungen unmöglich macht.
 Autor:
Stephan Göricke
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