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Formel Eins 2006

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 Spiel-Infos: Formel Eins 2006
Formel Eins 2006 Boxart Name: Formel Eins 2006 (EUR)
Entwickler: Sony Computer Entertainment Japan
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 26. Juli 2006
Genre: Racer - Simulation
Spieler: 1
Features:
keine
Die Formel Eins erfährt momentan in ihrer gegenwärtigen TV Saison eine Renaissance der Spannung, denn war es in den Jahren zuvor immer eindeutig, wer Weltmeister wird, so sind die Karten gegenwärtig völlig offen. Das zieht natürlich auch Zuschauer vor die Flimmerkiste und rückt den Motorsport wieder eher in das altgewohnte, güldene Rampenlicht. Und damit die neuen, alten Formel Eins-Fans nicht chronische Mangelerscheinungen während Urlaubsphasen der Fahrer haben, hat natürlich Sony die exklusive Versoftung für die Benzinjunkies in Form von Formel Eins 2006  für die PSP auf Lager. Nach dem eher mäßigen Formel 1-Spielchen zum Launch der PSP, will man nun mit einem umfangreichen Singleplayermodus punkten.
 
Willkommen in Bahrain! Der Ort, an dem alles beginnt
Die 2006er Saison hat ihr Debüt in Bahrain unter den kritischen Augen vieler millionenschwerer Ölscheiche gefeiert. Dort gelang dem amtierenden Weltmeister Fernando Alonso mit seinem ersten Sieg auch ein Auftakt nach Maß, gefolgt von Michael Schumacher und Kimi Raikkönen. Doch in eurer Karriere muss das nicht unbedingt so aussehen, denn ihr könnt in Sonys Formel Eins 2006 euer eigenes Alter Ego erstellen und dieses durch die Formel 1 Saison 2006 begleiten. Unser Paolo Pinkel (GU Testfahrer) konnte zu Beginn seiner Karriere natürlich nicht sofort große Brötchen backen und begann sein schillerndes Profidebüt  beim dominierenden Rennstall Super Aguri F1, da er natürlich bei einem Probefahren vollends überzeugt hat. Klar ist der Anfang hart und steinig und die ersten Erfolge sind für Paolo auch kein Zuckerschlecken mit einer Gurke unter dem Hintern, doch mit der Zeit erreicht man dann auch erste Top 10 Platzierungen und zudem braucht ihr keine Angst haben irgendwie gekündigt zu werden, denn euer Team ist in den E-Mails immer krampfhaft positiv und würdigt auch einen sensationellen 19. Platz als grandiosen Erfolg mit bedingungslosem Engagement eurerseits. Das Aufgabengebiet von Paolo ist allerdings damit auch schon ziemlich erschöpft, denn außer Mails lesen, Grand Prix fahren und darauf zu hoffen, gute Angebote zu bekommen, beschäftigt unseren Paolo in Formel Eins 2006 nichts. Hat man genug von der Karriere, gibt es noch Zeitrennen, einzelne Grand Prix-Rennen und eine Weltmeisterschaft als Modus auf der UMD zu entdecken.
 
Testfahrer werden auch mal sauer
Doch das, was Paolo wirklich richtig reizt, ist die Rennaction und die werdet ihr in Formel Eins 2006 auch definitiv bekommen. Neben dem stets spannenden Start (der oft über Erfolg und Misserfolg entscheidet), gibt es jede Menge zufälliger Events während dem Rennen. Diese erstrecken sich zwischen sechs und acht Runden und sind rein von der Länge her in Ordnung für einen Handheldtitel. Die gerade erwähnten Events können unterschiedlicher Natur sein: So gibt es häufig gelbe Flaggen, sprich eine Kollision behindert die Strecke. Logischerweise müsst ihr auch an die Box zum Tanken und Ölspuren seht ihr ebenfalls häufiger. Die Boxenstopps sind in Formel Eins 2006  interaktiv gestaltet, wo ihr einen Reaktionstest bestehen müsst. Je schneller ihr die entsprechenden Buttons drückt, desto kürzer ist eure Standzeit an der Box. Die Öllachen auf der Straße haben es in sich, denn auf denen rutscht euer Bolide extrem, was häufig zu unfreiwilligen Drehern führt.
 Autor:
Sascha Graf
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