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Fired Up

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 Spiel-Infos: Fired Up
Fired Up Boxart Name: Fired Up (EUR)
Entwickler: Sony Computer Entertainment Japan
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 01. September 2005
Genre: Action
Spieler: 1 - 8
Features:
Ad hoc-Modus, Game Sharing, Downloads, Demos
Von den knapp 30 Titeln, die zum Launch der PlayStation Portable erscheinen, steuert Sony mit acht Games rund ein Viertel selber bei. Dazu zählt auch Fired Up, das von den London Studios speziell für das Handheld entwickelt wurde. Während der Singleplayer den Eindruck eines netten Beiwerks macht, zeigt der Titel im Multiplayer seine wahre Stärke.
 
Abstruse Geschichte
In Fired Up wird ein kleines europäisches Land von einer militärischen Supermacht unter der Führung einer Frau, die nur die "Eiserne Lady“ genannt wird, überrannt. Sie haben leichtes Spiel, denn er Widerstand ist nur gering. Allerdings haben sie nicht mit einer Gruppe unter der Führung eines Ex-Geheimagentens aus Ghana gerechnet. Sein Name ist Addo, Sohn eines reichen Ölmagnaten, der seine ganz privaten Ziele verfolgt. Weiters gehört Isabel zur Crew, eine Bauerstocher von den Philippinen, die als Chauffeurin für ein internationales Bauunternehmen arbeitet. Dann ist da Viktoria aus Schweden, die internationale Politikwissenschaft studierte und für internationale Hilfs- und Friedensorganisationen arbeitet. Auch Tim, ein ehemaliger Panzerkommandant und Ausbildner, gesellt sich zum Team in Fired Up. Und last but not least nimmt es Erik aus dem besetzten Land und Sieger der Paris-Dakar-Rallye mit der Republik auf.
 
Zwar verfolgen die Charaktere alle das gleiche Ziel, doch deren Hintergrund könnte unterschiedlicher nicht sein. Das schlägt sich auch auf die fahrbaren Untersätze in Fired Up nieder, mit denen ihr der mobilen Armee der Republik einheizt. So steigt ihr beispielsweise in einen Jeep, einen Buggy, einen LKW oder einen Panzer. Natürlich sind alle mit einer MG bzw. mit einem Raketenwerfer ausgestattet, damit es ordentlich zur Sache gehen kann. Und so jagt ihr in den vier Arealen im Singleplayer-Modus die gegnerischen Fahrzeuge bzw. Panzer, die recht aggressiv vorgehen, im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft. Es ist teilweise einfach unglaublich, wie diese durch die Luft geschleudert werden, was unheimlich Laune macht. Gleiches gilt auch für so manche Sprünge. Beim Fahrverhalten der Vehikel nimmt man es mit der Physik ebenfalls nicht so genau. Selbst wenn ihr am Dach landet, lässt sich das Fahrzeug wieder umdrehen und es kann weiter gehen. Fun und Action pur stehen bei Fired Up also im Vordergrund. Bei der Steuerung der Vehikel gibt es übrigens zwei verschiedene Varianten: Bei der einfacheren zeigt die Bordkanone stets in Fahrtrichtung, während sich der Geschützturm bei der für Fortgeschrittene unabhängig bewegen lässt, was ein wenig Übung erfordert. Prinzipiell geht aber die Steuerung sowohl mit dem D-Pad als auch mit den Analog Stick gut von der Hand.
 
Fired Up
Seid ihr das erste Mal in der Hauptstadt, im Gebirge oder in der Republik-City unterwegs, ist es empfehlenswert zunächst einmal das Areal auf der Suche nach Sternen abzugrasen. Je mehr ihr sammelt, desto mehr Waffen stehen euch zur Verfügung, die ihr wiederum erst einmal aufsammeln müsst. Dabei gibt es je nach Icon Raketen mit unterschiedlicher Durchschlagkraft bzw. können gleich mehrere auf einmal abgefeuert werden. Außerdem findet ihr später im Spiel die Möglichkeit euch vorübergehend unsichtbar zu machen oder auch eine Laserwaffe abzufeuern. Davon abgesehen sind an verschiedenen Punkten Geschütze montiert, bei denen ihr aus vollen Rohren schießen könnt. Das gleiche Prinzip wie für die Waffen gilt auch für die Lebens- und die Schildenergie: Attackiert ihr bestimmte LKW, wird ein Namen gebender Fired Up ausgelöst, bei dem es gilt eine bestimmte Anzahl an Gegnern innerhalb eines Zeitlimits platt zu machen. Danach könnt ihr im Level immer wieder die beiden Statuswerte auffrischen.
 Autor:
Günther Schönhuber
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.6