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Fight Night Round 3

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 Spiel-Infos: Fight Night Round 3
Fight Night Round 3 Boxart Name: Fight Night Round 3 (EUR)
Entwickler: EA Redwood Shores Studio
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 09. März 2006
Genre: Sport - Boxen
Spieler: 1 - 2
Features:
Ad hoc- und Infrastruktur-Modus
EA lässt nun auch auf der PSP die Fäuste fliegen. Nachdem PS2-Besitzer den neuesten Ableger der Serie bewundern durften, heißt es nun auch auf der PlayStation Portable "Ring frei" und "Let´s get ready to Rumble"! Ob die mobile Version von Fight Night Round 3 als Schwergewicht durchgeht oder doch eher ein Fliegengewicht ist, klärt unser Test.
 
Ring frei
Fight Night ist vielen bereits ein Begriff. Das zeigt schon der Titel, denn schließlich existieren zumindest für die PS2 bereits drei Teile von EA´s Boxsaga. Wurde auf der PS2 beim neuesten Ableger noch Feintuning betrieben und im Prinzip eine Update-Version des ja noch nicht so alten zweiten Teils angeboten, geht der Titel Fight Night Round 3 schon ein wenig in Richtung Mogelpackung. Denn um eine Umsetzung des PS2-Titels handelt es sich definitiv nicht. Grafisch und auch vom Gameplay her handelt es sich vielmehr um eine Variante von Fight Night Round 2. Aber eins gleich vorweg: diese Tatsache bedeutet definitiv nicht, dass EA für die PSP veraltete oder gar minderwertige Boxkost bietet. Die Titelgebung hat wohl mehr Marketing-Gründe, und schlecht war der zweite Teil der Fight-Night-Serie nun wahrlich nicht. Außerdem kann man, wie bereits angesprochen, höchstens von einer Variante sprechen. Denn während die PS2-Versionen auf das neue Steuerprinzip mit den beiden Analogsticks zurückgreifen, muss Fight Night Round 3 auf der PSP nicht nur hardwareabhängig andere Wege gehen. Aber beschäftigen wir uns erstmal mit dem Spielprinzip und den unterschiedlichen Modi. Denn neben dem obligatorischen Zweikampf hat EA natürlich noch einige andere Varianten auf die UMD gebrannt. Neben einem Arcade-Modus (Hard Hits), bei dem die Niederschläge den Ausschlag geben, kann man, wie bei den stationären Geschwistern, auch historische Kämpfe nachboxen. Hier hat man die Möglichkeit so illustre (und dank EA-typischer Lizenzen originalgetreue) Kontrahenten wie Ali und Frazier erneut gegeneinander in den virtuellen Ring zu schicken.
 
Aber Herzstück des Spiels ist natürlich der Karriere Modus. Und, wie bei EA mittlerweile ebenfalls fast selbstverständlich, habt ihr auch die Möglichkeit euren eigenen Faustkämpfer zu kreieren. Von Gesichtsform und Hautfarbe über Boxstil und Gewichtsklasse kann man sich hier regelrecht austoben und so seinen eigenen Boxhelden erschaffen. Hat man seinen Kempen erstellt, startet man seine Karriere standesgemäß als Amateurboxer. Mit ein wenig Geschick und viel Zeit kann man sich nun bis in die hohen Profigefilde hocharbeiten. Auf dem Weg an die Weltspitze gilt es sich natürlich stets weiter zu verbessern. Hierzu hat man neben dem Training, das bei der PSP Version ohne Minispiele auskommt, noch die Möglichkeit sich im Fight Store mit den unterschiedlichsten, freigeschalteten Gimmicks, wie z. B. neuen Shorts, Handschuhen, Tattoos usw. auszustatten. Um sich allerdings solchen Luxus leisten zu können, heißt es erstmal Geld verdienen. Dazu müsst ihr euch im Ring einem Widersacher stellen und diesen möglichst erfolgreich wieder verlassen. Die Kämpfe kann man sich selber aus einer Liste unterschiedlicher Vertragsangebote aussuchen. Hier empfiehlt es sich, wie im echten Leben, auch das Kleingedruckte zu lesen. So lassen sich eventuelle weitere Verpflichtungen usw. klären.
 Autor:
Christoph Steimer
Testbericht
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Leserwertung:
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