Sony PSP » Tests » F » Field Commander

Field Commander

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
Ein tolles Feature in Field Commander ist, dass man dank Missionseditor eigene Karten erstellen und anpassen kann. Wählt euch dazu eine von über 200 verschiedenen Landschaften aus und bearbeitet diese kurzerhand. Die Karten unterscheiden sich in Klima, Größe und Oberfläche. Hat man sich dann für eine entschieden, kann man auf einer Übersichtskarte die Objekte und Einheiten platzieren, nebenbei aber auch in die 3D-Ansicht wechseln. Nun könnt ihr aus 18 verschiedenen Einheiten wählen und diese je nach Team auf der Karte platzieren, damit man am Ende, wenn man das Spiel beginnt, schon auf produzierte Einheiten zurückgreifen kann. Von der Spezialeinheit, über das Flakgeschütz, bis hin zum Stealthjäger oder Transportschiff wird alles geboten. Auch Objekte lassen sich erstellen, egal ob in der Farbe des jeweiligen Teams oder als neutrales Gebäude, welches erst eingenommen werden muss. Unter dieser Rubrik erstellt ihr Hauptquartiere, Brücken, um Gewässer zu überqueren, Städte, Flughäfen, Seehäfen, Wälder, Sümpfe und vieles mehr. Ist eure Karte fertig, müssen noch ein paar Einstellungen vorgenommen werden. Gebt der Mission einen Namen, wählt beim Wetter zwischen klar, Regen und Schnee und entscheidet euch beim Kriegsnebel für die Möglichkeit, diesen ein- beziehungsweise auszuschalten. Das Anfangskapital, die Siegesbedingungen, der Kommandeur, die Produktionsbeschränkungen und verschiedene Timer können ebenso bestimmt werden, wobei letzteres dafür sorgt, dass die Matches nicht über Stunden dauern - und das können sie gewiss. Fertige Missionen können per Upload übertragen und von anderen begutachtet und bewertet werden. Für neue Spielerfahrungen ist also die Community des Spiels verantwortlich, und diese weiß die Funktion zu schätzen. Weitere Features wären dann noch die Online-Ranglisten, freigeschaltete Filmsequenzen und mehr.

Das audiovisuelle Kriegsgeschehen
Um wieder den Vergleich mit der Advance Wars-Serie an dieser Stelle anzubringen, sei gesagt, dass optisch genau das Gegenteil von Nintendos Franchise geboten wird. Die Kämpfe kommen in einer realistischen Grafik daher, auch wenn diese im Gegensatz zu den Panzern im Spiel keine Bäume auzusreißen vermag. Für ein Strategiespiel, welches in der dritten Dimension dargestellt wird, geht die Optik allerdings in Ordnung, wenn auch die Übersicht durch ähnlich aussehende Panzer manchmal getrübt werden kann. Bewegte Einheiten erkennt man im Spiel letztendlich an ihrem Aussehen, da diese dunkler dargestellt erscheinen.
 Autor:
Stephan Göricke
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
6.8