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Field Commander

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Nach dem Angriff wird der Feind zum Gegenangriff ausholen, und das noch im selben Zug. Da er schon geschwächt ist, werdet ihr nicht mehr so viel an Gesundheit verlieren, wie ihr dem Gegner zugefügt habt, jedoch wird die Einheit des Feindes im Gebäude in ihrem Zug um ein paar Healthpoints wieder geheilt. Das Besetzen feindlicher Häuser kann dazu dienen, die militärische Infrastruktur des Feindes zu zerstören, da dieser dann weniger Geld erwirtschaftet oder durch das Klauen von Fabriken auf Einheiten verzichten muss. Am wirksamsten ist jedoch die Übernahme des gegnerischen Hauptquartiers, welches den Feind zur Kapitulation zwingt und so den Kampf vorzeitig beendet. Nebenbei können Gebäude aber auch komplett eingerissen werden.

Eine Einheit kann gleichzeitig von vier Bodenangreifern umzingelt und verwundet werden, Fernangreifer sind dabei nicht mit einkalkuliert. Findet der Kampf jedoch im Wasser statt, können es sogar bis zu zwölf Einheiten werden, die direkt neben den Feind zum Angriff ansetzen, da sich U-Boote, Boote und Helikopter auf verschiedenen Ebenen befinden. Das ist ein Vorteil im Gameplay, aber auch ein Nachteil in der Übersicht. Entscheidet man sich dann für den Angriff, so zoomt Field Commander aus der Perspektive von oben an die zwei Einheiten heran und stellt den Kampf von der Seite aus dar. Ist man das Heranzoomen nach mehreren Spielzügen satt, so kann man per Tastendruck die Animation überspringen. Wichtig ist, dass man neben der Gesundheitsanzeige auch den Treibstoff im Auge behält, da sonst ohne Versorgung durch einen Transporter die Fahrzeuge explodieren.

Taktik ist das A und O!
Auch in Field Commander wird an dem Einsatz von Nebel nicht gespart. Dieser bewirkt, sofern er angeschalten ist, dass eure Einheiten nur minimale Sicht haben und so der Gegner in der Entfernung verborgen bleibt. Kommandiert ihr den Panzer drei Felder geradeaus, so kann dieser schon automatisch nach einem Feld stehen bleiben und seinen Zug beenden, sofern aus Überraschung ein Gegner neben ihn auftaucht, der vorher noch verborgen war. Diesen Vorteil nutzen die Scharfschützen im Spiel, die die Feinde schon sehen, bevor man sie selbst zu Gesicht bekommt. Spezialeinheiten können neben den normalen Angriff als weitere Funktion Minen legen - ein weiter taktischer Vorteil im Spiel. Zwar sind sie nicht sonderlich stark, können aber Panzern das Leben erschweren, sofern man keine Einheiten besitzt, die diesen würdig sind. Fährt ein Panzer auf eine gelegte Mine, so wird dieser gestoppt, beschädigt und sein Zug beendet. Dies ist wichtig, wenn der Feind auf einer engen Brücke zur Basis vorstürmt und ihr mit der Stärke der gegnerischen Fahrzeuge nicht mithalten könnt. Dem Feind wird in dieser Situation nichts anderes übrig bleiben, als jede einzelne Mine zu überfahren und dann geschwächt am Ende der Brücke anzukommen.
 Autor:
Stephan Göricke
Testbericht
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Leserwertung:
6.8