Sony PSP » Tests » D » Death Jr.

Death Jr.

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Death Jr.
Death Jr. Boxart Name: Death Jr. (EUR)
Entwickler: Backbone Entertainment
Publisher: Konami
Erhältlich seit: 09. Februar 2006
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Kinder und Jungendliche haben es wirklich nicht einfach. Morgens früh aufstehen und sich erst einmal fertig machen für die Schule, dann zusehen, dass man nicht zu spät kommt. Ist man dann angekommen, muss man ständig aufmerksam sein und sich ständig melden, da sonst die Noten ein wenig abrutschen. Nach etlichen Stunden Mathe, Deutsch oder Biologie hat man es dann endlich geschafft. Aber zu Hause angekommen geht es ja noch weiter. Entweder Hausaufgaben machen oder lernen, manchmal sogar beides auf einmal. Dann gibt es ja noch die Eltern, die meinen, dass ihr ein wenig mehr Verantwortung im Haushalt übernehmen solltet. Also helft ihr auch noch beim Spülen und bringt den Müll raus. Fußballballverein, Musikunterricht und Freunde müsst ihr auch noch unter einen Hut bringen. Ehe man sich versieht, ist der Tag auch schon gelaufen.
 
Aber ihr denkt, dass wäre stressig? Dann stellt euch doch einmal vor, ihr seid der Sohn vom Tod höchst persönlich. Das allein sollte schon für gewisse Pflichten sorgen, aber damit nicht genug. Ihr macht einen Klassenausflug ins Museum, was ja noch nichts Schlimmes ist, wenn ihr euch doch nur von dieser seltsamen, verschlossenen Truhe ferngehalten hättet. Zu dumm, dass ihr eure Finger nicht davon lassen konntet, denn einmal geöffnet, überschwemmen nicht nur unzählige Dämonen die ganze Stadt, sondern der Obermotz klaut euren Freunden auch noch ihre Seelen und zerlegt sie in kleine Puzzleteile. Was sollt ihr also machen? Ihr könntet natürlich euren Vater um Hilfe bitten, dann müsstet ihr ihm aber alles beichten. Also macht ihr euch in Death Jr. kurz entschlossen selber auf den Weg, alle Kreaturen zu erledigen und euren Freunden wieder ein wenig mehr Leben einzuhauchen. Also das ist wirklich mal Stress!
 
Zum Totlachen
Man sollte gar nicht meinen, dass der Tod auch Humor besitzt. Zumindest das Intro von Death Jr. ist voll davon. So wird euch in einem schönen Render-Video  der Ausflug in besagtes Museum gezeigt. Allein schon die Zusammenstellung eurer Clique ist mehr als gelungen. Zunächst wäre da natürlich der Held des Spiels, DJ, oder mit vollen Namen Death Jr. Er ist ein Junge wie jeder andere auch, nur dass es ihm leider immer wieder passiert, dass er Leute in den Tod schickt, wie zum Beispiel die halbe sechste Klasse letztes Jahr. Dann wäre da noch Pandora, sie sollte so einigen bekannt sein, da es nicht nur schwer fällt ihre Finger von allem Möglichem zu lassen, was verschlossen ist, sie hat es immerhin auch geschafft Pandoras Box zu öffnen, was nicht wirklich einfach war. Die Streberin Stigmartha hat ein Loch in jeder Hand, und wenn sie versucht sich die Augen zuzuhalten, na ja, ihr könnt es euch sicher denken. Neben noch zwei oder drei anderen wäre auf jeden Fall noch Dead Guppy hervorzuheben, er ist der Rebell der Gruppe, er ist ein Kämpfer und Lover, abgesehen davon ist er ein toter Fisch. So lustig fängt das Intro an und man macht sich darauf gefasst, dass im weiteren Spielverlauf von Death Jr. die Lachmuskeln auf eine harte Probe gestellt werden. Leider tritt der Humor in den Hintergrund, sobald ihr das erste Level betretet. Zwar gibt es hier und da immer noch einige Anspielungen, die euch zum Lächeln bringen, aber der erhoffte Gagregen bleibt aus.
 
Also stürzt man sich ins erste Level, welches ihr per Portal direkt vom Museum aus betreten könnt. Nach wenigen Schritten tauchen auch schon die ersten Dämonen auf. Aber dank der Familientradition habt ihr natürlich immer eure Sense dabei. Schnell packt ihr selbige aus der Hosentasche und den ersten Gegnern geht es direkt an den Kragen. Alternativ könnt ihr in Death Jr. auch auf pure Feuerkraft setzen, indem ihr euch mit einer kleinen und handlichen Wumme Gehöhr verschafft. Habt ihr eine der Kreaturen erledigt, hinterlassen diese leuchtende Seelenpunkte, die ihr einsammelt, um so spezielle Tore zu öffnen, die euch immer wieder den Weg versperren.
 Autor:
Martin Jungwirth
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-