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Daxter

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 Spiel-Infos: Daxter
Daxter Boxart Name: Daxter (EUR)
Entwickler: Ready At Dawn Studios
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 19. April 2006
Genre: Jump 'n' Run
Spieler: 1 - 2
Features:
Ad hoc-Modus, Datenaustausch
Das kleine braune Fellknäuel mit der großen Klappe ist wieder zurück. Die Rede ist natürlich von niemand Geringerem als dem frechen und wieselflinken Daxter. Lange Zeit stand er im Schatten seines Freundes Jak, doch da selbiger nach dem ersten Abenteuer der beiden gefangen genommen wurde, wird sich das kleine Plappermaul allein durch Heaven City schlagen müssen. Bekanntlich hat er ja seinen Kumpanen zu Beginn des zweiten Teils befreit, aber was dazwischen geschah, ist bis heute unklar gewesen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob sich Daxter auch Solo in die Herzen der Spieler reden kann?
 
Bevor euch unser Test alle Einzelheiten verraten wird, sollten alle, welche die kleinen und überaus grandiosen Überraschungen dieses Spiels selber entdecken wollen, einen großen Bogen um den Abschnitt, der mit den warnenden Worten "Vorsicht Spoiler“ beginnt, machen.
 
Dann leg mal los
Alles beginnt in einer Bar. Angeber Daxter haut mal wieder ordentlich auf den Putz und erzählt von seinen Heldentaten, die sicher nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Um in Heaven City zu überleben, reichen große Reden allein aber nicht, also erklärt er sich nach kurzer Überlegung dazu bereit, einen Job als Kammerjäger anzunehmen. Der neue Brötchengeber zitiert euch kurzerhand in seinen kleinen Laden, welcher künftig als Basis zu betrachten ist. Dort angekommen, erhaltet ihr nicht nur den ersten Auftrag, sondern auch eure erste Waffe, wenn man diese auch so nennen darf. Dabei handelt es sich nämlich um eine Elektro-Fliegenklatsche. Zugegeben, das klingt eher ein wenig dürftig, aber sie wird sich im Spielverlauf als durchaus ernstzunehmender Käfertöter erweisen. Verlasst ihr einmal das Hauptquartier, darf man als aller erstes die riesige Stadt in all ihrer Pracht bewundern. Eine wunderbare Weitsicht, unzählige Gebäude und reger Flugverkehr lassen Heaven City vor euren Augen erstrahlen.
 
Zunächst wartet ein von kleinen Krabblern verseuchtes Hotel auf uns, welches wir zunächst zu Fuß erreichen. Schon auf dem Weg dorthin lernen wir die ersten Grundlagen der Steuerung kennen. Sprung, Doppelsprung und das Festhalten an Vorsprüngen sind altbekannte Elemente dieses Genres und dürfen auch hier nicht fehlen. Habt ihr die ersten Schritte hinter euch und das Ziel erreicht, dürft ihr euch auch schon auf die lästige Käferplage stürzen. Schon sehr früh im Spiel fällt aber auf, dass Daxter dank seines einzigartigen Äußeren andere Wege beschreiten kann als sein Kumpel Jak. Kriecht man auf allen Vieren, ist es nicht nur möglich unter so manchem Hindernis durchzukommen, sondern man ist auch in der Lage sich durch Lüftungsschächte und andere kleine Gänge zu bewegen. Auch an speziellen Wänden kann unser kleiner Held hochklettern, um an sein Ziel zu gelangen.
 
Ich hau euch platt
Selbst bei den Waffen kommt Daxter seine Größe zugute. Zwar liegt eure Fliegenklatsche gut in der Hand und hält euch reichlich Gegner vom Hals, aber um auch später noch eine Chance gegen das Ungeziefer und vor allem die Endgegner zu haben, werdet ihr für erfolgreiche Missionen immer wieder mit neuen Kalibern ausgestattet. Immens wichtig ist dabei euer Insektenvernichtungsspray. Schnell schnallt ihr euch den Tank auf den Rücken und richtet die Düse auf alles, was vor euch krabbelt. Das grüne Insektizid lähmt eure Gegner und ihr könnt sie dann in Ruhe erledigen. Hier kommt es oftmals auch auf die Technik an. Manche Würmer verschwinden zum Beispiel sofort wieder in ihrem Loch, wenn man sie schlägt, sprüht man sie aber vorher ein, stellen auch diese Quälgeister kein Problem mehr dar. Umgebaut dient Daxter diese Waffe aber auch als Jet Pack. Springt einfach in die Luft und feuert unter euch, so schwebt ihr weiter als ihr jemals hüpfen könnt. Damit aber nicht genug, richtet ihr das Spray auf offenes Feuer, haltet ihr nicht nur einen erstklassigen Flammenwerfer in der Hand, sondern katapultiert euch im Flug auch noch ein wenig höher.
 Autor:
Martin Jungwirth
Testbericht
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Leserwertung:
8.7