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Burnout Legends

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 Spiel-Infos: Burnout Legends
Burnout Legends Boxart Name: Burnout Legends (EUR)
Entwickler: Criterion Games
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 15. September 2005
Genre: Racer
Spieler: 1 - 6
Features:
Ad hoc-Modus, Game Sharing

Bereits auf der Games Convention haben wir einen ersten Blick auf den potentiellen Racingkracher Burnout Legends geworfen und waren beim ersten Anspielen schlichtweg begeistert über die detailgetreue Umsetzung auf dem kleinen Handheld. Nun haben wir die Möglichkeit gehabt die europäische Verkaufsversion näher zu betrachten. Ob unser Enthusiasmus noch immer anhält, erfahrt ihr in den folgenden Abschnitten.

Best of Burnout?
Criterion hat sich dazu entschieden kein komplett neues Burnout für die PSP zu entwickeln, sondern vielmehr eine Compilation der ersten Titeln. Aber eines Vorweg: Teil 1 ist gar nicht vertreten, es sind lediglich Burnout 2 und Burnout 3 Takedown mit Strecken, Spielmodi, sowie Wägen im Spiel aufzufinden. Ganz ohne Neuerungen ging es dann aber doch nicht, denn immerhin gibt es nun die Collectible Competition. Was genau das ist, erläutern wir später im Rahmen des Multiplayermodus. Die Streckenauswahl von Burnout Legends hinterlässt gemischte Gefühle: So fehlt manch geniale Strecke wie z. B. Costal Dream aus Burnout 3, dafür sind, dank der Pfeiler nervige, Pisten wie die Hafenstrecken in Asien leider enthalten. Insgesamt hätte man doch eine bessere Streckenauswahl treffen können, dennoch gibt es genügend gute Pisten, die es auf die UMD geschafft haben. Schade ist dennoch, dass Burnout 1 quasi komplett ignoriert wurde.

Die Rückkehr der World Tour, doch ohne…
…Moderator! Viele schreien jetzt wohl jubelnd auf, denn aus diversen Gründen kam der bei vielen Fans nicht gerade gut, was wohl auch zu den Entwicklern durchgedrungen ist. Die Sprüche des Typen waren zwar plump, allerdings hat er dann doch für eine gewisse Lebhaftigkeit gesorgt. Ansonsten ist zu erwähnen, dass es wieder die bekannten Klassen gibt, also das ganze Spektrum bis hin zu den Formel 1-Verschnitten abgedeckt wird, dennoch fehlt erneut die Individualität der Wägen. In Burnout Legends ist man sogar soweit gegangen, dass man rein gar nichts mehr in Sachen Leistungsfähigkeit der Autos erfährt, sondern jedes einer Klasse völlig identisch ist. Unserer Ansicht nach ist das ein Schritt zurück, der absolut nicht hätte sein müssen. Jede Klasse hat wieder ihren abschließenden GP und für die Crashtour gibt es die zweite Karte, die man auf Wunsch aufrufen kann. Insgesamt 100 Crashkreuzungen haben es ins Spiel geschafft. Der Umfang an sich klingt ziemlich hoch, doch die tatsächlich benötigte Spielzeit fällt trotzdem erstaunlich gering aus im Vergleich zu den Vorgängertiteln.

Die World Tour (ohne Crashkreuzungen) kann man in gut sechs Stunden absolvieren, was einerseits am relativ geringen Schwierigkeitsgrad und andererseits an den doch recht wenigen Events pro Klasse liegt. Das Gameplay allgemein ist 1:1 aus Burnout 3 übernommen worden und bietet die bekannten Takedowns. Doch immerhin schaffte es der Verfolgungsmodus, sprich Pursuit, zurück in die Burnout-Welt und wurde durch das Takedown-Element erweitert. So könnt ihr die Verfolgung nun sofort per Takedown beenden, doch sei zu beachten, dass es deutlich anspruchsvoller ist gegen eure Verfolger einen Takedown zu landen. Den Spezial-GP mit den Formel 1-Wägen gibt es in Legends hingegen nicht mehr, dieser wurde durch einen weiteren Super Klasse GP ersetzt, der anstatt der normalerweise drei immerhin vier Rennen umfasst. Die Steuerung funktioniert tadellos und es ist wie bereits bei NfS Underground Rivals Geschmackssache, ob man nun per Digitalkreuz oder Analogstick lenken möchte – unterstützt werden abermals beide Möglichkeiten. Die Medaillenjagd wird euch insgesamt um die 20 Stunden beschäftigen, wenn ihr wirklich jedes Event mit einer Goldmedaille absolvieren möchtet, um den absolut legendärsten Racer zu erhalten.
 Autor:
Sascha Graf
Testbericht
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Leserwertung:
7.9