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Astonishia Story

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 Spiel-Infos: Astonishia Story
Astonishia Story Boxart Name: Astonishia Story (EUR)
Entwickler: Sonnori
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 23. Juni 2006
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Rollenspiele sind auf der PSP immer noch dünn gesät, da freut es jeden Genre-Fan, dass es endlich neues Futter für seine meist schwarze Kiste gibt. Ubisoft präsentiert uns mit Astonishia Story ein RPG für die PSP, welches bereits 1994 auf dem PC zu finden war und gerade in Korea seine Anhänger fand. Ob aber die Umsetzung auch nach zwölf Jahren noch punkten kann?
 
Aller Anfang…
Schlafend wacht unser Held in seinem Zimmer auf und erfährt auch schon kurz darauf, dass ein Artefakt von der bösen Hexe gestohlen wurde und sie damit die Welt zerstören will. Natürlich muss genau das verhindert werden. Schlimm ist nur, dass man so was nicht nur schon 1000 Mal gesehen, sondern auch mindest ebenso oft schon gespielt hat. Ist der Anfang erst einmal genommen, so stürzt ihr euch auch gleich ins Abenteuer.
 
Lloyd, so der Name des Helden, den ihr steuert, und seine Umgebung seht ihr immer aus der Vogelperspektive. Um nicht ständig alleine durch die Wälder zu ziehen und mit Kobolden zu kämpfen, schließen sich der Truppe bald einige Gefährten an, die jedoch auch genauso schnell wieder weg sein können, und die teuren Ausrüstungen und Gegenstände, die man diesem Charakter gekauft hat, gleich mit. Ein Manko, welches Wut und Frust aufkommen lässt.
 
Rollenspieltypisch könnt ihr in fast jeder Stadt Läden aufsuchen und somit neue Ausrüstung und Gegenstände kaufen. Ihr levelt eure Charaktere nach jedem Kampf in einem kleinem Auswahlmenü auf und steigert so ihre Kräfte. Das System ist einfach gehalten und kann in seiner Handhabung überzeugen.
 
Die Aufgaben und Missionen, die sich euch in Astonishia Story darbieten, haben allesamt mit der Hauptmission zu tun, kleine Nebenaufgaben werdet ihr vergebens suchen. Dabei läuft das Ganze so ab: Gehe von A nach B und erledige C. Aufgaben, wie sie spannender nicht sein können… Die schnöden Texte und langweiligen Spielpassagen beginnen bereits mit dem Start von Astonishia Story und das ändert sich auch im kompletten Spielverlauf nicht mehr. Interessante Wendungen sucht man leider vergebens.
 
Rundenbasierte Taktik...
…vermag vielleicht anfangs langweilig klingen, bringt aber etwas Schwung in das Geschehen. Die Kämpfe beginnen immer im Kampfbildschirm auf einer Landschaft. Eure Party wird dabei an eine zufällige Position gestellt, wobei es danach gilt seine Figuren taktisch auszurichten, den Bogenschützen also weit hinten und die Krieger ran an den Gegner. Nun sollt ihr die Kontrahenten in den Erdboden stampfen. Dabei spielt es leider keine Rolle, ob ihr diese von hinten oder von vorne erdolcht. Eure Trefferpunkte solltet ihr natürlich stets im Auge behalten, um rechtzeitig einen Heilzauber auszusprechen oder aber ein heilendes Item benutzen zu können. Gerade für Anfänger der RPG-Szene ist das Kampfsystem erstaunlich einfach und leicht gestrickt.
 Autor:
Davis Schrapel
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Leserwertung:
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