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Assassin´s Creed: Bloodlines

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 Spiel-Infos: Assassin´s Creed: Bloodlines
Assassin´s Creed: Bloodlines Boxart Name: Assassin´s Creed: Bloodlines (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 19. November 2009
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
PS3-Connectivity
"Akkon, Herbst 1191, ein Monat nachdem Altair die Temepelführer im Heiligen Land eliminiert hat. Die Templer sammeln sich unter Armand Boucharts Führung, um den mysteriösen Edenapfel zu bergen. Altair will nicht tatenlos auf den Angriff seiner Feinde warten und beschließt, den Kampf zu ihnen zu tragen..."

Mit diesen Worten werdet ihr in die Handlung von Assassin's Creed: Bloodlines eingeführt und macht somit genau dort weiter, wo der erste  Teil der Assassin's Creed-Reihe auf den großen Konsolen endete. Ort des Geschehens ist diesmal das alte Zypern, wo ihr auf ein Neues die Machenschaften der Templer durchkreuzen wollt. Leider ist die Handlung nicht sehr spannend und man merkt ihr stets das Flair einer "typischen Fortsetzung" an. Erst gegen Ende des Spiels nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird noch einmal richtig unterhaltsam, bevor sie dann aber leider auch schon zu Ende geht. All zu lange geht der Handheld-Ausflug von Altair nämlich nicht - erst Recht im Vergleich zu den beiden Hauptteilen. Dies ist einerseits recht schade, da der Titel durchaus über spielerische Qualitäten verfügt, andererseits aber auch nicht all zu tragisch, da Abwechslung für die Spielentwickler wohl ein Fremdwort zu sein scheint.
 
 
Kleiner Assassine ganz groß
In den ersten Spielminuten ist man wirklich überrascht, wie gut die Entwickler die Atmosphäre der Assassin's Creed-Hauptreihe auf die PlayStation Portable gerettet haben. Man bewegt sich in einer offenen Welt, springt, rennt und klettert wie in einer grafisch heruntergeschraubten Version der großen Brüder. Die Steuerung geht in der Tat sehr leicht von der Hand, wenn man Assassin's Creed bereits kennt. Durch das Drücken der R-Taste rennt man und klettert durch zusätzliches Betätigen der X-Taste die Wände der Gebäude empor. Mit der Viereck-Taste begeht man Attentate und mit der X-Taste springt man. Moment: Kam die X-Taste nicht gerade erst bei der Tätigkeit des Kletterns ins Spiel? Genauso ist es leider. Denn ein Ärgernis, das man auch beim neuen Assassin's Creed 2 findet, ist hier ebenfalls präsent: Die unglückliche Doppelbelegung der X-Taste. Dadurch kommt es mehr als einmal vor, dass ihr statt eine Wand empor zu klettern, ihr euch von dieser abdrückt und in die entgegen gesetzte Richtung springt.

Auf der Flucht
Auch in Assassin's Creed: Bloodlines kommt es vor, dass ihr manchmal von Wachen gejagt werdet. Dann bleiben euch für gewöhnlich zwei Optionen: Entweder ihr bekämpft sie oder ihr ergreift die Flucht. Da das Kampfgeschehen später etwas ausführlicher dargestellt wird, beschränken wir uns zunächst auf die Möglichkeit der Flucht. Auch hier habt ihr genau die gleichen Möglichkeiten wie im großen Vorbild - sprich: Ihr rennt solange vor den Wachen weg bis ihr aus deren Sichtfeld verschwindet und versteckt euch dann in einem Heuhaufen oder auf den Dächern in einem kleinen Ausguck. Leider ist es oftmals aber gar nicht nötig, dass ihr euch irgendwo versteckt. Ihr rennt einfach solange vor den Wachen weg bis ihr in einem neuen Stadtviertel ankommt, wo sich euer Fahndungs-Status recht schnell verringert - zumindest wenn ihr nicht gerade das Pech habt und direkt in ein neues Rudel Soldaten lauft.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Leserwertung:
2.0