GU: Vergangene Woche auf Gaming-Universe erschienen

News vom 29-10-12
Uhrzeit: 11:59
Wir wollen euch an dieser Stelle einen kleinen Überblick zu den in der vergangenen Kalenderwoche veröffentlichten Artikeln über alle Konsolen und Handhelds verschaffen.   
 

Review: Final Fantasy III - RPG - Square Enix

Einer der frühen Hits SquareEnix' auf dem Nintendo DS war ein Remake zu Final Fantasy III, das ursprünglich auf dem NES erschienen ist. Das besondere daran: Final Fantasy III hatte zuvor noch kein Remake und keinen Port erlebt, war also insbesondere auch ausschließlich in Japan erhältlich. Nun, viele Jahre nach Erscheinen des DS-Originals hat SquareEnix auch Sony-Spieler bedacht und einen Port des DS-Remakes auf dem alternden Handheld veröffentlicht. Unser Reviewer Mehmet Karaca, im Forum bekannt unter dem Nickname mehm, hat als Rollenspiel-Fan natürlich einen guten Überblick über die Final Fantasy-Reihe und verrät euch, ob sich der verspätete PSP-Port lohnt. Mehmets Fazit zu Final Fantasy III lautet:
 
Final Fantasy III für die PlayStation Portable ist ein insgesamt doch gelungener Port, jedoch mit kaum Änderungen oder Neuerungen. Das Gameplay ist gewohnt gut und bietet durch den hohen Schwierigkeitsgrad eine tolle Herausforderung. Toll ist das Job-System, welches auch nach über 20 Jahren noch einiges bietet und das Spiel wesentlich interessanter macht. Wer für seine neu gekaufte PlayStation Vita oder seiner angestaubte PSP ein gutes Rollenspiel braucht, kann mit Final Fantasy III nicht viel falsch machen. Besonders der nette Preispunkt von 14,99€ ist wirklich unschlagbar.
 
Daher für Einzelspieler gut bis sehr gut.
 
Hier geht's zum vollständigen Test zu Final Fantasy III



Review: Inazuma Eleven Strikers - Sport - Nintendo

Inazuma Eleven ist das wohl erfolgreichste Fußball-Spiel, in dem man nicht Fußball spielt. Dies hat sich Level 5 nun angeschickt zu ändern und schickt die Anime-Truppe in einem Wii-Spin-Off zur Rollenspiel-Reihe auf den Fußballplatz. Unser Reviewer Maximilian Edlfurtner, im Forum bekannt unter dem Nickname mfauli, hat für euch seine sportliche Ader entdeckt und in Inazuma Elven Strikers Tor um Tor geschossen. Maximilians Fazit zu Inazuma Eleven Strikers lautet:
 
Potential. Das ist das grundlegende Stichwort, wenn ich an eine abschließende Bewertung von Inazuma Eleven Strikers denke. Veraltetes Fußball-Gameplay, zu starker Fokus auf Special Moves, nerviger Kommentator - das sind alles Elemente, die sich an und für sich recht einfach ausmerzen lassen würden. Und Gutes ist genug da, jedenfalls für Fans der Serie: Das wirklich ausgezeichnete Feeling, als würde man den Anime selbst erleben, die schicke Cel-Shading-Optik, das Einbinden von Original-Soundtrack und die vielen Gameplay-Möglichkeiten, die leider jegliche Balance missen lassen. Und natürlich wäre ein Online-Mehrspielermodus eine feine Sache gewesen. Fans der jungen Kicker, die öfters mit Gleichgesinnten vor der Konsole sitzen, können ruhig zugreifen. Der Rest hofft darauf, dass Level 5 einen Nachfolger für Wii U oder 3DS entwickelt und auf die erwähnten Schwächen eingeht. Dann nämlich steht uns ein echter Kracher bevor.
 
Daher für Einzelspieler und für Mehrspielermodus ordentlich bis gut.
 

Review: Fable: The Journey - Action - Microsoft Studios

Als Microsoft die Xbox 360-Peripherie Kinect vorstellte, war ein Entwickler besonders begeistert - der damalige Lionhead-Chef Peter Molyneux. Nun endlich ist Lionheads erstes Kinect-Spiel mit dem Namen Fable: The Journey hierzulande erschienen und musste sich natürlich gleich unserem Qualitätstest unterziehen. Unser Reviewer Robert Stotzem, im Forum bekannt unter dem Nickname Mr. Prinz, ist für euch auf Seren in den Sonnenuntergang geritten. Roberts Fazit zu Fable: The Journey lautet:
 
Fable: The Journey ist ein Spiel, das wir gerne lieben würden, denn es bietet ungeheuer viele tolle Ansätze. Die Steuerung funktioniert sehr gut, Story und Präsentation sind sogar herausragend. Leider ist es das viel zu simple Gameplay, das unsere Euphorie trübt. Das Kampfsystem bietet zu wenig Tiefgang, Rätsel sind kinderleicht und nach zwei Stunden hat man im Grunde alles gesehen - lange bevor die Reise ein Ende findet. Dazu kommt, dass Fable-typische Qualitäten wie etwa die spielerische Freiheit beim Spin-Off wortwörtlich auf den Schienen zurückbleiben. Viele Fans dürfte das abschrecken, doch wir meinen: Die filmisch präsentierte Story tröstet über viele dieser Schwächen hinweg und fesselt trotz allem vor den Bildschirm! Wer sich gerne in der wunderschönen Welt von Albion verliert bekommt mit Fable: The Journey also einen durchaus spielenswerten Titel, der nicht ganz das vorhandene Potential entfalten kann.
 
Daher für Einzelspieler ordentlich bis gut.
 

Review: Dishonored: Die Maske des Zorn - Action - Bethesda Softworks

Dishonored: Die Maske des Zorn verspricht, mit seinen weitreichenden Entscheidungsmöglichkeiten ein brandheißer Kandidat für den Titel "Spiel des Jahres" zu werden. Unser Reviewer Stefan Böhne, im Forum bekannt unter dem Nickname Wisdom, hat sich in die dunkle Welt von Dishonored gewagt und verrät euch, ob Bethesdas neuestes Werk sein Geld wert ist. Stefans Fazit zu Dishonored: Die Maske des Zorns lautet:
 
Zur eingangs erwähnten Frage: So einfach können wir Dishonored nicht den Spiel des Jahres-Titel schon jetzt aufs Auge drücken. Aber das Action-Adventure von den Arkane Studios wird oben mitspielen, wenn es gegen die ganz großen Blockbuster antritt. Wie gut einem Dishonored gefällt, hängt sehr stark von der eigenen Spielweise ab: Auch wenn die Action-Option stets gegeben ist, merkt man doch schnell, dass das volle Potential erst ausgeschöpft wird, wenn man sich die zahlreichen Fähigkeiten aneignet und diese für das eigene Vorgehen nutzt. Ganz nach Lust und Laune entfaltet ihr so in den Missionen von Dishonored eure eigene Spielweise - Möglichkeiten gibt es viele. Und dennoch gibt es Punkte, die uns im Test störend aufgefallen sind und von denen wir uns mehr erwartet hätten. Die Geschichte entfaltet einfach nie ihr volles Potential, was vor allem an den blassen Charakteren liegt und mancher KI-Aussetzer sorgt für Kopfschütteln ob der sonst so dichten Atmosphäre. Die zu starken Fähigkeiten sorgen schließlich für ein etwas zu einfaches Spiel. Trotz dieser Punkte zählt Dishonored aber zu unseren bisherigen Highlights der Winter-Saison. Wer hier die grauen Gehirnzellen wieder anschaltet und nach dem bestmöglichen Weg sucht, der wird in eine atmosphärisch tiefe Spielwelt eindringen, die einen schnell in ihren Bann zieht. Ein nahezu rundum gelungenes Action-Adventure mit tollen Fähigkeiten in einer beeindruckenden Steampunk-Spielwelt. Wer gerne alternative Wege sucht, wird hier wahrlich viel zu entdecken haben.

Daher für Einzelspieler sehr gut bis herausragend.
 

Review: Resident Evil 6 - Action - Capcom

Resident Evil hates in den letzten Jahren einen radikalen Stilwechsel durchlebt und dabei gewiss nicht jeden Fan dauerhaft glücklich gemacht. Nachdem Resident Evil über fünf Teile hinweg im Wesentlichen unverändert langsame, aber gruselige Action-Adventure-Kost bot, schwenkte man mit Teil 4 und dann noch viel stärker mit Teil 5 der Hauptreihe stärker in Richtung Action. Im sechsten Teil, der unlängst für die HD-Konsolen erschienen ist, möchte Capcom nun alle Fans, neue wie alte, für sich gewinnen und bietet gleich drei völlig unterschiedliche Story-Modi an. Ob das Experiment geglückt ist? Unsere Reviewerin Barbara Bleier, im Forum bekannt unter dem Nickname Vecrix, hat sich durch das umfangreiche Abenteuer geschossen. Barbaras Fazit zu Resident Evil 6 lautet:
 
Resident Evil 6 ist eindeutig ein zweischneidiges Schwert. Zwar kann der Titel durchaus mit einer gelungenen Atmosphäre, jeder Menge Action und vor allem dem überragenden Umfang punkten, doch versucht es an manchen Stellen deutlich mehr zu sein, als es ist und mehr zu bieten, als dem Titel gut tut. Überhaupt wirken die einzelnen Szenarien, abgesehen von den miteinander verwobenen Handlungssträngen, tendenziell eher so, als würde es sich um komplett unterschiedliche Titel handeln. Durch die strikt getrennten Schwerpunkten scheint das gesamte Spiel nicht wirklich aus einem Guß zu sein. Wer sich davon allerdings nicht abschrecken lässt und akzeptieren kann, dass das Franchise sich trotz einiger guten Ansätze und leeren Versprechen nur noch weiter von den Wurzeln entfernt, dem wird ein solider Action-Titel präsentiert, der vor allem mit einem Koop-Partner einen Heidenspaß macht.

Daher für Einzelspieler gut und im Mehrspielermodus gut bis sehr gut.
 


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 Autor:
Sebastian Küpper 
Final Fantasy III Boxart
Screengalerien & Downloads zu Final Fantasy III:
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