Sony muss weitere Datenverluste eingestehen

News vom 03-05-11
Uhrzeit: 14:05
Langsam nehmen die Hackvorfälle bei Sony groteske Züge an. Der japanische Konzern musste nun bekannt geben, dass eine weitere Plattform gehackt wurde und bat die Kunden um Entschuldigung.

Schon am 16. und 17. April, also einen Tag vor dem Hackzugriff auf das PlayStation Network hätten Hacker den Dienst Sony Online Entertainment (SOE) geknackt und dort möglicherweise Bankdaten, Kreditkartendaten und persönliche Informationen von 24,6 Millionen Nutzerkonten erlangt. Die nun bekannt gewordenen Lecks seien allerdings nicht auf eine zweite Attacke zurückzuführen, sondern wurden nur erst jetzt entdeckt, nachdem es letzte Woche noch hieß Sony Online Entertainment sei nicht gehackt worden.

Gefahr droht anscheinend vor allem Nutzern aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Spanien, die im Jahr 2007 auf der Plattform aktiv waren, da deren Daten in einer veralteten, sehr unsicheren Datenbank gespeichert wurden. Konkret gestohlen wurden 12.700 Kredit- und Debitkartennummern, 10.700 Zahlungsprotokolle, Kontonummern und die 24,6 Millionen Sätze persönlicher Daten.

Noch
seien allerdings keine Missbrauchsfälle bekannt geworden, Sony will die betroffenen Kunden aber direkt anschreiben.

An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal auf unsere Datenklau-FAQ hinweisen, die die nötigen Schritte für Betroffene zusammenfasst.

 Autor:
Frank Ziegler 
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