Ridge Racer

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Nun ist es offiziell: Die PSP wird spätestens am 1. September diesen Jahres auch in unseren Breitengraden erscheinen und so stellt sich allmählich die Frage nach den Spielen, die den Launch begleiten werden. Dass das gute Stück in den USA und in Fernost flott ausverkauft war, scheint ein gutes Titelangebot zu garantieren. Sieht man sich die Spiele aber einmal genauer an, so findet sich eigentlich kein wirklicher Überhit unter ihnen. Viele haben noch mit zu langen Ladezeiten, Einfallslosigkeit oder Technikproblemen zu kämpfen. Lediglich wenige Titel und nicht zuletzt auch Ridge Racer haben es bisher in höhere Wertungsregionen geschafft. Grund genug uns den Titel einmal genauer vorzuknöpfen und euch anhand der US-Version die ersten Eindrücke in Form eines Hands-On zu präsentieren.
 
Mysterium Minispiel & Arcade
Wer Ridge Racer kennt, der weiß, dass die Arcade-Rennserie nie wirklich auf den Realismusfaktor gesetzt hat. Schnelle Rennen und noch schnellere Autos zeichneten die Vorgänger aus. Dass sich dieses Konzept auch auf der PSP nicht ändern würde, war klar. Doch kaum habt ihr die UMD eingelegt, erwartet euch erst einmal eine Überraschung. Wie neuerdings bei Namco scheinbar üblich, startet das eigentliche Spiel nicht sofort. Vielmehr dürft ihr euch erst einmal an einem kleinen Minispiel ergötzen. Das obligatorische Menü bietet neben den bekannten Singleplayerrennen, die es einem ermöglichen ein bereits freigespieltes Auto und eine zur Verfügung stehende Strecke auszuwählen und gegen elf CPU-Fahrer anzutreten, noch einen Multiplayermodus, der es ermöglicht, über Wireless LAN Rennen gegen bis zu sieben menschliche Gegner zu bestreiten. Außerdem darf man natürlich noch im Time Attack Modus auf Rundenrekorde Jagd machen.
 
Der interessanteste Modus allerdings dürfte die World Tour sein. Nach einem kleinen, äußerst schicken Intromovie findet man sich in der komplexen Welt von Ridge Racer wieder. Zunächst steht lediglich die Basic Tour mit ihren neun Veranstaltungen zur Verfügung. Die meisten Rennserien bestehen aus drei Rennen, später variiert die Anzahl zwischen zwei und sechs Sessions. Jedoch sind die Veranstaltungen anders aufgebaut, als man es von Rennserien erwarten könnte. Es geht nämlich nicht darum, möglichst weit nach vorn zu kommen, um nach Abschluss der Saison die meisten Punkte ergattert zu haben. Viel mehr wird zu Beginn jedes Rennens die zu erreichende Position genannt. Kann man sich auf den erwarteten Platz vorkämpfen, so darf man am nächsten Rennen der Serie teilnehmen. Natürlich werden die Platzierungsvorgaben immer schwieriger, je mehr man sich dem Ende der Serie nähert. Kann man eine Veranstaltung erfolgreich abschließen, werden nicht nur die erfolgreich befahrenen Strecken, sondern auch neue Autos freigeschalten. Die Wagen und die Rennserien sind in sechs verschiedene Leistungsklassen eingeteilt. Natürlich ist ein Rennen in Klasse 1 um einiges leichter zu gewinnen als beispielsweise in Klasse 5, aber dafür machen schnellere Autos deutlich mehr Spaß.
 
Hat man die Basic Tour abgeschlossen, so wird man zur Pro Tour zugelassen. Diese bietet nicht nur die immer gleichen Rennen, sondern auch einige Veranstaltungen in denen man im Duell gegen einen Gegner antreten muss. Wie man sich denken kann, sind gerade diese Herausforderungen nicht die leichtesten. Dafür wird man aber auch mit ganz speziellen Autos belohnt. Neben der Pro Tour erwartet euch dann noch die EX-Tour, die es dann wirklich in sich hat. Leider ist das Spiel so aufgebaut, dass die KI der Computergegner nicht wirklich zur Geltung kommen kann, zumal sie sowieso nicht zu den Besten gehört.
 Autor:
Riad Oelschlägel
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